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Warum besuchen wir mystische Stätten und Kraftorte oder gehen auf Jakobswegen?

Kraftfelder - Stonehenge 1996 - Foto: Gudrun Müller

Was ist an diesen Kraftorten oder an Pilgerwegen so Besonderes? Man wird sich fragen, was dort geschieht, und was hat zu ihrem Nimbus der mystischen Erfahrungen beigetragen?

 

 

An einem Kraftort findet eine oft gewaltige Fusion irdischer und kosmischer Kräfte statt, was an vielen der alten Stätten seit der Vorzeit bekannt war.

 

Die geomantische Ausrichtung oder die Architektur eines Bauwerkes an einem solchen Ort, egal ob Steinkreis oder steinzeitliches Hünengrab, ob Pyramide oder Tempel, trägt dazu bei, diese Schwingungen zu ordnen und zu halten. Es entstehen Kraftfelder, die sich der Mensch nutzbar machen kann.

Ihre magnetischen und elektrischen Kräfte werden in einen harmonischen Einklang gebracht, so daß der Mensch herausgehoben wird aus der irdischen Dichte.  

 

Wenn wir einen Ort der Kraft betreten, dessen Energiefeld um ein Vielfaches höhere Schwingungsfrequenzen als unsere Körperlichkeit aufweist, wird die Schwingung unseres eigenen Energiefeldes angehoben. Diese Empfindung nannte man schon in alter Zeit die 'Erhebung der Seele', die zu einer bewussten, erweiterten Wahrnehmung führt, und wir erleben unsere Persönlichkeit in einem ganzheitlichen Bezugsrahmen. Es sind Orte, an denen der kosmische Geist weht und dem Menschen einen Bezug zu seinem Ursprung vermittelt.

Dabei können wir Ausgleich und Heilung auf allen Ebenen erfahren. Nicht umsonst waren viele der alten Kraftorte als 'Heilstätten' bekannt.  

 

Das waren zu allen Zeiten die Haupt-Themen bei der Nutzung von Kraftorten und im Verständnis von Pilgerpfaden, welche in einem großen Netz die Verbindungungen (Ley-lines) von einem Kraftort zum anderen darstellen.

Diese Energielinien sind 'Traumpfade der Erde' und bilden unsichtbare Landkarten, nach denen sich heute noch die Aborigines in Australien bei ihren Wanderungen von einem Kultort zum anderen richten. 

Andere Naturvölker glaubten, dass in diesen 'Adern' das Blut der Gottheiten als feinmagnetischer, himmlischer Strom fließt.

Aus diesen heiligen Wegen der alten Zeit, wurden die späteren Pilgerwege.

 

Was bewegte Menschen in diesen frühen Zeiten, die Strapazen auf sich zu nehmen, über unwegsames Gelände, der rauen Natur ausgesetzt, das oft so weit entfernte Ziel einer 'Heiligen Stätte' zu erreichen? Welche Idee trug sie, um auf den alten ‘Hellwegen’ (Heils-Wegen) Hunderte von Kilometern zurückzulegen, noch bevor Bischöfe oder Päpste eine Pilgerreise zur Buße ‘verordneten’? Diese uns aus christlicher Zeit überlieferten Maßnahmen der Kirche hatten ihre Wurzeln in der Alten Welt.

Dort war der Mensch nur wahrhaft Mensch, wenn er 'bewusst', d.h. geistig erwacht war. Bei der Schulung oder Einweihung zu diesem Erwachen spielten die Kraftorte überall auf unserer Erde eine wesentliche Rolle. 

 

Die Menschen wandelten auf den ‘heiligen Wegen’, um eine zutiefst mystische Erfahrung in ihr Leben zu integrieren, oder gleich mehrere Erfahrungen, die zu Selbsterkenntnis, zu Selbstverständnis und zu erweiterten Möglichkeiten ihres irdischen Seins verhalfen.

 

In unserer heutigen Zeit des Bewusstseinswandels, in der wir nach Orientierung suchen, finden sich immer mehr Menschen an den altbekannten Kraftorten ein oder gehen den 'Jakobsweg'. Auf die eine oder andere Weise wird uns vermittelt, was das ganzheitliche Weltbild vergangener Hochkulturen bedeutet hat. Wir können daraus lernen, ... unser eigenes Weltbild überprüfen und Möglichkeiten entdecken, unser Bewusstsein zu erweitern. 

 

Jedoch ist es immer eine Frage der Einlassung oder einer Absicht, was der Mensch erleben will und kann. Nicht jeder empfindet das Gleiche, ... und ein anderer vielleicht gar nichts! 

 

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