Forum für Wissen und spirituelles Wachstum Usch Henze - Berlin
Forum für Wissen und spirituelles Wachstum                     Usch Henze - Berlin

Geistiges Heilen - spirituelles Heilen - Geistheilung

Geistiges Heilen gestern und heute

 

Geistiges Heilen beruht auf einer Jahrtausende alten Tradition und ist keine Erscheinung der Neuzeit. Es waren die Schamanen, Medizinmänner, Druiden, Priesterinnen und Priester der alten Kulturen, die die hohe Kunst des Heilens ausübten; dabei waren sogar manche Könige des Altertums, denen man heilende Kräfte nachsagte.

Spirituelles Heilen wurde in vielen Ländern der Erde in ununterbrochener Tradition bis heute ausgeübt. In Europa leider über einen langen Zeitraum vergessen, war England zunächst eine Enklave, wo spirituelle Heiler in der Neuzeit mit Ärzten in Kliniken und Praxen zusammenarbeiteten.

Heute erleben alternative und spirituelle Heilweisen auch in Deutschland eine Renaissance, und wir finden unter dem Ansatz der ganzheitlichen Medizin seit Jahren eine positive Öffnung, unter anderem weil die Schulmedizin und unser Gesundheitssystem in vielen Bereichen an ihre Grenzen stoßen. Manche Menschen sind von der Schulmedizin "austherapiert" und erwägen erst dann den Weg zu einem Geistheiler.

Gleichwohl gibt es starke Gegenströmungen, einmal reicht der lange Arm der Pharma-Industrie sehr weit. Andererseits herrscht große Unwissenheit über geistige Heilmethoden in weiten Teilen der Bevölkerung. Das ist nicht verwunderlich.
Im Mittelalter wurden geistige Heilweisen gänzlich verdrängt, ja sogar unter Strafe gestellt, das gesamte Wissen der Naturmedizin war "des Teufels". Die Behandlung von Kranken wurde als Eingriff in den göttlichen Willen angesehen. Heiler und Heilerinnen wurden während der Inquisition als Hexen verbrannt, ihre Heilweisen als 'böse Magie' dargestellt.

So ist es kein Wunder, dass das alte Wissen verloren ging. Vielen Menschen fällt es bis heute schwer, diesen 'Schock' zu überwinden und wieder Vertrauen zu finden.

Da es beim geistigen Heilen nicht nur um "Handauflegen" geht - obwohl das eine der bekanntesten Möglichkeiten der Übertragung von Heilenergie ist -, oder um den oft unverstandenen Begriff "Energiearbeit", sollten wir vielleicht doch ein wenig von den alten Traditionen wissen.

Einst war auch bei uns, wie anderswo auf der Welt, über Jahrtausende hinweg größter Wert auf die Erhaltung und Weiterentwicklung eines unschätzbaren Wissens um ganzheitliche Heilung gelegt worden. Dieses Wissen war den Menschen "heilig" und wurde über Generationen an diejenigen weitergegeben, die sinnvoll damit umgehen konnten. Es war Teil einer Ausbildung naturwissenschaftlicher und metaphysischer Disziplinen, die mehr als zwanzig Jahre umfasste.

Unter Heilung verstand man im Altertum die Anwendung von naturmedizinischen Mitteln vorwiegend in Verbindung mit geistigem Heilen, vor allem aber als eine Präventivmedizin für Körper und Seele. Die geistigen Ansätze zur Heilung entsprachen einem ganzheitlichen Konzept aus sehr alter Zeit. Viele dieser Komponenten sind uns - häufig in unverständlicher Form - aus der alten Volksmedizin noch geläufig.

 

 

In die Vielfalt der Heilungsmethoden wurden bestimmte Rituale einbezogen, die im weitesten Sinne als "Schritte der Einweihung" zu sehen sind. Die "Medizin" der alten Völker war in erster Linie auf das Bemühen ausgerichtet, einen Ausgleich der in der Dualität gelebten geistigen und materiellen Komponenten herzustellen.
Das bedeutete, in der Vielfalt des Lebens zunächst ein Wissen um die gegensätzliche Natur der Dinge zu erwerben. Daher waren Belehrung und Schulung von elementarer Bedeutung, denn ein geistiges Grundwissen in verschiedenen Stufen - je nach Personen, Gruppen oder einem anderen Grad des Einzuweihenden - führte den Menschen zur Bewusstheit.

Die alten Völker hatten große Achtung vor dem Prozess des Lebens, sie wussten, dass jedes körperliche Symptom ein Ausdruck der Seele ist. Sie haben aus ihren Beobachtungen der Natur und des sie umgebenden Kosmos vielfache Möglichkeiten der Heilung erforscht, wobei die unterschiedlichen energetischen Kräfte der Erde sowie kosmische Einflüsse berücksichtigt und in Heilprozesse einbezogen wurden.

Heilerinnen und Heiler haben nicht nur "Kräutermittelchen" angewendet, sie kannten auch die Wirksamkeit differenzierter Strahlungsfelder bestimmter Plätze und bezogen sie gekonnt für seelische und körperliche Behandlungen in ihre spirituelle Arbeit ein, die z.B. durch zusätzliche Anwendung des Wassers heilender Quellen oder Hinzunahme von heilenden Steinen und Kristallen, ätherischer, pflanzlicher Essenzen und Heilkräutern, für die Begriffe des modernen Menschen an Wunder grenzten.

Diese Orte waren noch in der Antike bekannt. Ein Beispiel dafür sind die griechischen Asklepios-Tempel, in denen der "Heilschlaf" durchgeführt wurde. Der Arzt und Heiler Asklepios wurde in der Alten Welt vergöttlicht.

Der noch relativ gut erhaltene Asklepios-Tempel bei Pergamon zeigt darüber hinaus, dass dort umfangreiche Wasserkuren in den Heilprozess einbezogen wurden. Diese antiken "Kliniken" standen innerhalb großer Tempelanlagen am "heiligen Ort", einem Ort, der von hohen Schwingungen aufgeladen war, ebenso war es das hoch ionisierte Wasser das dort aus "heiligen Quellen" floss.

Einer der berühmtesten Ärzte Griechenlands des zweiten Jahrhunderts - Claudius Galenus, auch Galenos von Pergamon genannt - hatte seine bis heute hochgeschätzten Erkenntnisse aus der naturwissenschaftlichen Grundlagen-forschung seiner Zeit.

 

 

Weiter

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Usch Henze