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Energiearbeit und Heilung

Unser Körper besteht nicht nur aus dem materiellen Körper, sondern ist umgeben von einem fließenden Ätherkörper sowie von feinstofflichen Körpern die zusammen ein unsichtbares Energiefeld darstellen.

 

Für einige Menschen ist dieses Energiefeld sichtbar oder fühlbar. Aufgrund der spezifischen Schwingung, können Störungen und Dissonanzen erkannt und durch Energiearbeit aufgelöst werden; heilende, befreiende und kräftigende Energie wird übertragen, die Einfluß nimmt auf das harmonische Zusammenwirken der physischen und psychischen Kräfte. Die Schwingung des Energiekörpers wird ausgeglichen und/oder angehoben.

 

Hat der Hilfesuchende körperliche Symptome, dann kann der Heiler - vereinfacht ausgedrückt - durch Übertragung heilender Energie eine Störung behandeln und einen notwenigen Ausgleich im Chakren-System bzw. im gesamten Energiefeld herstellen und die Selbstheilungskräfte mobilisieren. Bei psychischen Problemen gehen wir auf Hintergründe und Zusammenhänge des Lebensablaufes, auf mögliche Ursachen, unter Umständen auch aus anderen Leben, ein.

  

Keinesfalls sollten bei körperlichen Krankheiten die Untersuchungs- und Diagnosemöglichkeiten bzw. notwendige Eingriffe oder Behandlungen unserer modernen Medizin außer acht gelassen werden. Das liegt in der Verantwortung eines jeden Kranken. In vielen Fällen wird ein verantwortungsbewusster Heiler darauf bestehen und in manchen klinisch betreuten Fällen lediglich den Heilungsverlauf begleiten.

 

Darüber hinaus ist zu beachten, dass weder die Schulmedizin noch der spirituelle Heiler jeden Menschen von seiner Krankheit befreien kann. Krankheit ist unter Umständen "ein Weg" oder Schicksal. Und in manchen Fällen kann auch der Mediziner oder Heiler einen Menschen nur dabei begleiten, seine Krankheit oder sein Schicksal anzunehmen.

 

 

Unser Körper ist Teil eines universellen Körpers,

unser Geist ist Teil eines universellen Geistes.

 

Unser Körper steht im Brennpunkt unserer Erfahrung als menschliches Wesen. Die tibetische Heiltradition sieht ihn aufgrund der Erkenntnisse des tantrischen Buddhismus nicht so sehr als den möglichen Träger von Krankheiten, sondern vielmehr als das Mittel mit dem das eingeschränkte Bewusstsein überwunden werden kann, das die Wurzel jeder Erkrankung ist.
Der vorurteilsvolle Umgang mit äußeren Erscheinungen begrenzt jedoch unsere Wahrnehmung dieser tieferliegenden Wirklichkeit und hält uns in einer Welt voller Leiden und Unzufriedenheit.

 

Ein tibetischer Arzt drückte das so aus: "In dem Umstand, dass wir unser Augenmerk zu sehr auf die materielle Erscheinungsform unseres Körpers richten, liegt der Grund, warum wir sein eigentliches Wesen nicht erkennen."


Als Lebewesen erstreben wir alle das Glück und suchen Leid zu vermeiden. Unser Wunsch nach Gesundheit, nach vollkommenem körperlichen und geistigem Wohlgefühl, ist Ausdruck dieses Strebens. Im Zentrum der traditionellen tibetischen Heilkunst steht die Erkenntnis, dass die materielle Welt, einschließlich unseres Körpers, weitestgehend ein Produkt unserer persönlichen Wahrnehmung ist und dass es unser Geist und unser Bewusstsein sind, die unserem Körper den Weg zu Krankheit oder Gesundheit weisen.

 

Die Definition von Krankheit in diesem Sinne lässt uns erkennen, wie unser Körper oft innere, sogar unbewusste, Zustände wiederspiegelt.

Die Rolle des Heilers besteht auch in diesem System darin, den Patienten zu einem größeren Bewusstsein seiner selbst zu führen - über die selbst auferlegte Einschränkung hinaus, durch die Krankheiten begünstigt werden. Die wahre Heilung beginnt letztlich in dem Augenblick, in dem wir in uns jene Wesenhaftigkeit entdecken durch die wir mit den umfassenden Kräften des Universums verbunden sind. Obwohl jeder Mensch ein unabhängiges Individuum zu sein scheint, sind wir doch alle mit jenen höheren Vorbildern des Wissens verbunden, die den ganzen Kosmos steuern.

 

In unserem Körper, so unterstellt die tibetische Überlieferung, gibt es feinstoffliche Energien, die uns mit allem verknüpfen, was existiert. Auf den Malereien des 'Blauen Beryll' - einem tibetischen Medizinbuch, bestehend aus Tausenden von Darstellungen des menschlichen Körpers in verschiedenen Stadien der Krankheit und Gesundheit - sind auch die äußerst feingliedrigen Energiekanäle abgebildet, die den Ansatz dafür bilden, dass wir unsere Verknüpfung mit dem gesamten Kosmos erkennen können. Die buddhistischen Tantras beschreiben ein Netzwerk aus 72.000 Kanälen, in denen feinstoffliche Energie fließt.

 

Wenn zwischen den Bestandteilen des menschlichen Organismus und den Kräften des Makrokosmos Harmonie herrscht, dann kann die Weisheit der Natur ungehindert die Körperzellen durchströmen.

   

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