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Schweiz - Tessin

 

 

Verzascatal

 

Das Tal der weißen Steine

Die Schweiz ist übersät mit wundervollen Kraftorten, doch einer der weniger bekannten Orte ist das Verzsacatal im Tessin. Das ganze Tal gleicht einem Naturwunder, hier steht im Vordergrund die Kraft eines Gebirgsflusses, der sich kilometerweit über vorwiegend weiße Steine ergießt.

 

Das Verzascatal ist von einem urzeitlichen Charakter geprägt, ein Stück Natur das sich bei aller Vielfalt auf unserer Erde selten finden lässt. Es ist eine unerklärbare Atmosphäre, die weit über den visuellen Eindruck der weißen Steine und des brillierenden Wassers hinausgehend, uns Menschen im tiefen Inneren berührt und uns mit Kraft auflädt.

Es scheint eine außergewöhnliche Kraft zu sein!

In der Tat befinden wir uns hier auf erdgeschichtlich besonderem Boden, der uns in der heutigen Zeit des Erschreckens über "Naturkatastrophen" einen realistischen Blick auf das Alter und auf die Dynamik unseres Planeten eröffnet.
Das Tessin liegt in einem tektonisch aktiven Gebiet auf der sogenannten "Insubrischen Linie", die bis heute eine tektonische Grenze und eine Zerrüttungszone zwischen Nord- und Südalpen darstellt. Von Graubünden über den Raum Bellinzona, den Nordzipfel des Lago Maggiore bis hinein nach Oberitalien, verläuft diese Linie als geologische Grenze der Kontinentalplatten zwischen Europa und Afrika.

Und wir können davon ausgehen, dass auch diese Kräfte hier aktiv sind, denn an ganz speziellen Plätzen tritt ein mächtiger Energiefluss aus tieferen Schichten der Erde. Darüber liegen mehrere tiefe Bruchstellen als Verwerfungen (Risse im Tiefengestein) im Felsen.

 

Derartige Einflüsse haben die Menschen mit Recht und zu allen Zeiten einbezogen, um in der Natur oder an einem 'heilig' genannten Ort ihr Bewusstsein zu erheben.

Die positive Energie auf einem so hohen Schwingungslevel - wie hier im Verzascatal - beeinflusst und aktiviert beim Menschen das Gehirn und bringt die magnetischen Bereiche in Schwingung, die zur Erweiterung des Bewusstseins und der Wahrnehmungsfähigkeit führen. Diese Energie beeinflusst die molekulare Struktur der menschlichen Zellen, auf einer sehr viel höheren Wellenlänge zu schwingen. Das betrifft unsere Konzentration, Erinnerungsfähigkeit sowie Erkenntnisfähigkeit, die dann weit über das normale Maß hinausgehen können.

Es wird eine größere Bewusstheit für viele andere Lebensbereiche hervorgerufen, die Selbsheilungskräfte werden mobilisiert. Psychische, körperliche und feinstoffliche gestörte Bereiche können Heilung erfahren.

In einigen Gegenden der Erde, insbesondere in den wilden, steilen, felsigen Landesteilen, sind die Erscheinungsweisen der Erdkräfte schneller und manchmal gewalttätiger Natur. Will man die Landschaft bewohnbar und fruchtbar machen, so muss eine derart jähe Energie gezähmt und in ruhiger dahin fließende Kanäle gelenkt werden. Daher sprach man im Altertum von der Zähmung der "Drachen- oder Schlangenkräfte", einem in vielen Ländern der Erde gebräuchlichen Terminus für natürliche Energieströme.
Verschiedene Berggipfel - oder auch niedriger liegende benachbarte Massive - wurden von Menhiren (bis zu 10 Meter hohe aufrecht stehende Steine) gekrönt und mit anderen in der Landschaft verteilten Steinsetzungen energetisch verbunden, um somit die magischen Kräfte von Himmel und Erde zur Harmonie zu führen, ... und sie zu nutzen!

 

Im Verzascatal sind in nord-südlicher Richtung – jeweils mit dem Verlauf des Flusses versetzt – die seit alter Zeit vorhandenen und später mit Kirchen überbauten Kraftplätze zu entdecken.

Das alte Wissen scheint sich in dieser Gegend bis ins 12. – 13. Jh. erhalten zu haben. Die Legenden erzählen davon, dass man die christlichen Priester bat, die "Erd-Schlangen" zu "beschwören" bzw. "einzufangen".
Was konnte man tun, um die sogenannten Schlangenkräfte nicht nur im Zaum zu halten, sondern sie auch zu nutzen? Sie wurden an bestimmten Stellen „eingefangen“. Bestimmte Steinsetzungen wie zum Beispiel Menhire oder Dolmen (mehrere große Steine mit einer Deckplatte) dienten als derartige Energiefänger oder Energie-Empfänger.

 

Einige dieser Kirchen sind im typtischen "Rustici-Stil" aus Feldsteinen errichtet, viele wurden in einem anderen Gepräge erbaut, aber fast alle dieser Kirchen stammen aus dem 12. und 13. Jahrhundert. In diesem Jahrhundert hatte die römische Kirche auch in den entlegenen Gegenden Europas ältere Traditionen abgelöst.

 

Einige Kilometer nördlich von Sonogno steht - dort wo der Eigenverlauf der Verzasca beginnt - die Kapelle von Cabioi. Auf dem weiteren Verlauf haben wir die Kirchen von Sonogno, Frasco, Gerra und Brione. Von dort macht die Verzasca einen leichten Bogen nach Osten, die nächste Kirche steht – in 7,5 km Entfernung – in dem Ort Lavertezzo.

 

Eine gleiche Entfernung – von Lavertezzo über Vogorno – führt nach Berzona, auch dort steht eine Kapelle, und ein "Schälchenstein" – genannt Hexenstein – erinnert an frühere Zeiten. Allein diese gleichbleibende Entfernung zwischen den Kirchen zeigt das alte 'Muster', nach dem Steinsetzungen angelegt wurden. 

 

Zwischen Lavertezzo und Vogorno stehen noch weitere Kirchen – zwei westseitig in dem Ort Corippo – zwei ostseitig bei St. Bartolomeo – eine weitere in Vogorno.
Die Anordnung einer größeren Anzahl auf dem letzten Teilstück der Verzasca sowie am gegenüberliegenden Ufer des heutigen Stausees bei Mergoscia, lässt darauf schließen, dass hier ein außerordentlicher Energiefluss gezähmt werden musste.

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