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Schottland - Argyll, Highlands und Insel Skye

Schottland ist mit seiner Ursprünglichkeit, mit seinen Lochs, Bergen, Hügeln, Flüssen und Seen ein spektakuläres Naturereignis, das allein schon die natürliche Spiritualität des Menschen anspricht. Hier verbinden sich Ursprung und Stille, und sobald man nach Norden ausgerichtet die Grenze mit dem Schild Scotland passiert hat, stellt sich das Gefühl ein, jetzt müsse das Besondere kommen.

 

Und Besonderheiten hat Schottland auch im Hinblick auf alte Kultstätten ausreichend zu bieten. Die Ansammlung so vieler noch aufrechtstehender Steine, die Gruppierung von Cairns, verleihen Schottland eine besondere Anziehungskraft.

 

 

Argyll - Kilmartin Glen - Templewood - Netherlargie

 

Kilmartin Glen stellt in einem weiten Tal die am besten zugängliche Konzentration uralter Monumente in Schottland dar und wurde wohl darum von Anbeginn archäologischer Bemühungen untersucht, gepflegt und gehütet.

Die geologische Auswertung der Gegend spricht dafür, daß dieses Tal bereits vor der letzten Eiszeit vorhanden war. Das ganze Tal liegt auf einer offenen Verwerfung zwischen umliegenden Gesteinsauffaltungen quarzithaltigen, kristallinen Gesteines von 100 bis 700 Metern, welches den Resonanzkörper für hochfrequente Schwingungen darstellt.
 

Das Alter der Gesamtanlage in Kilmartin Glen wird auf etwa 3.000 Jahre v.Chr. eingeschätzt. Sehr wahrscheinlich ist sie eine modifizierte Rekonstruktion einer viel älteren Anlage, die zurückreicht in die Zeit um etwa 8.000 v.Chr.

Darauf könnten die Cup-ring rock carvings hinweisen, die in Kilmartin als einzigartige Zeugen einer uralten Kultur nur in Schottland zu finden sind, sie sind auf den gesamten britischen Inseln einmalig. Die ‘Cup-ring rock-carvings’ in Kilmartin Glen zu datieren, erlauben sich die Archäologen nur zögerlich.

 

Das heilige Zentrum von Kilmartin Glen ist Templewood. Es besteht aus fünf cairns, die in einer Linie aufgereiht erscheinen, umgeben von aufrecht stehenden Steinen, und diese Linie zieht sich hin bis nach Dunadd-Fort, dem alten Einweihungszentrum der frühen schottischen Könige.

Die klassische Archäologie sieht die cairns fast ausschließlich als Grabanlagen an, was nicht heißt, daß sie nicht in viel späterer Zeit hin und wieder dafür gedient haben. Welchem Clan-Chief in späterer Zeit wäre es zu verdenken, sich in einem so exponierten Grab bestatten zu lassen. Nach neueren Erkenntnissen hatten die steinzeitlichen Anlagen jedoch auch im Hinblick auf Bestattungen in alter Zeit einen ganz anderen Sinn. Ein außerordentliches Energiefeld diente in vielen der vergangenen Hochkulturen dazu, den physischen Körper in einen Lichtkörper zu verwandeln!

In unmittelbarer Nähe befindet sich Netherlargie.

Es ist ein offenes Tal mit Zugang zum Kosmos, wahrscheinlich mit einem unentdeckten ‘Zeit-Tor’. Diese Zeit-Tore sind für Kraftort-Reisende eine besondere Herausforderung!

 

Wie schon der Name Templewood erahnen lässt, war die Provinz Argyll, im südwestlichen Teil Schottlands, eine Hochburg der Tempelritter. Nach ihrer Vertreibung aus Frankreich, war dies einer der abgelegenen Orte in Europa, der ihnen Sicherheit bot.

In einem kleinen Dorf namens Kilmartin, mit einem Dutzend Häuser und einer kleinen Pfarrkirche, ganz in der Nähe sehr alter steinzeitlicher Steinhügel, befindet sich ein Friedhof, auf welchem um die Gräber der Templer ausnahmsweise kein Geheimnis gemacht wird. Es ist einer der spektakulärsten Kraftorte, an denen man - wie auch andernorts - ihre Spuren findet, das scheint jedoch kein Zufall zu sein. Auch hier wieder muss man den Templern verborgenes, geheimgehaltenes Wissen unterstellen, denn sie hätten in den weiten und abgelegenen Gegenden auch anderswo Unterschlupf gefunden.    

Die 'templerische Kosmogonie', die auf der Grundlage des Matriarchates und des Fließens der Kräfte zwischen Himmel und Erde stand, war eine Geisteshaltung, die in die Absichten der christlich-römischen Kirche nicht passte. Dennoch weisen viele europäische Orte darauf hin, dass die Templer an geheim gehaltenen Orten ihr Wissen verschlüsselt hinterlassen haben.

Da sich ihre 'Kosmogonie' bereits auf das Wissen um die Zeit, um die 4. Dimension und 'Alles Weitere', d.h. die nachfolgenden, höheren Dimensionen bezog, haben sie auch von Plätzen auf der Erde gewusst, wo sie die dritte Dimension durchbrechen konnten. 

 

Dunadd Fort - Sitz der Hochkönige von Schottland

Die Aneinanderreihung von cairns und stehenden Steinen zieht sich von Templewood in leicht südöstlicher Richtung hin bis nach Dunadd Fort, das eine exponierte Erhebung über der übrigen Landmasse darstellt und umgeben war von einer Reihe von Menhiren.

Mit ihrer weit zurückliegenden Geschichte identifizieren sich die Schotten seit der Einführung des Königtums von Dalriada. Das Felsmassiv Dunadd Fort in Argyll wurde zur Königsburg (etwa im 6. Jahrhundert) und nimmt seither einen ganz speziellen Platz in der mythologisierten Frühgeschichte der Schotten ein.

Die Kraftlinie, die sich von Templewood und Netherlargie bis zu diesem wahrhaft 'aufgeladenen' Felsen zieht, war nicht unbedeutend für die Geschichte der Könige Schottlands. Sie folgten bei ihrer Inauguration einem uralten Ritual.    

Auf der windumtosten, mit Felswällen gesicherten Hügelfestung der Könige von Dalriada ist ein Fußabdruck im Felsen, mit geheimnisvollen Zeichen in der druidischen Ogham-Schrift, bis heute erhalten. Auf diesem Felsen setzte der König seinen Fuß in die Einlassung des Fußabdruckes und leistete den 'Heiligen Schwur'. Danach wurde er nach alter Tradition zum Herrscher der 'Scoten' ausgerufen.

 

In jedem Falle ist es empfehlenswert, die Reise fortzusetzen und durch die berühmten Highlands zur Insel Skye zu fahren. Über den Ort Onich by Glencoe, am Ufer des Loch Linnhe, kommt man nach Fort William. Im Hintergrund ragt der Ben Nevis auf, der höchste Berg Großbritanniens. Von dort aus erreichet man die Insel Skye.

Magische Insel Skye ...,

auch ‘die neblige Schöne’ genannt oder die ‘Geflügelte’, die größte, am leichtesten erreichbare und wohl schönste der zahlreichen Hebriden-Inseln. Die im Nordosten auftauchende Gebirgslandschaft Quiraing, mit dem ‘Old Man of Storr’ und den Wasserfällen an den Kiltrocks, ist atemberaubend schön. Von hier schweift der Blick über’s Meer zur Küste des Festlandes, die sich vom Horizont abhebt wie eine Urlandschaft, deren ursprünglicher Ausdruck eine Ahnung und ein Gefühl von der Schöpfung unserer Erde vermittelt.

 

Traditionell ist Skye mit großer, alter Magie verbunden, die immer wieder missbraucht worden sein soll. Besonders ist es die Gegend um das Massiv des Old Man of Storr, den man den Götterberg nannte, in der man schaurige Geschichten bewahrt hatte, ... insbesondere wenn seine Spitze von einer Wolke eingehüllt ist. 

In der Tat zeigen sich in der Nähe des Berges sehr unterschiedliche und im Laufe eines Tages wechselnde Kräfte, denen man ausgesetzt ist. Ein Ort, auf den man sich nur in stabilem, innerlich ausgeglichenem Zustand einlassen sollte.

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