Forum für Wissen und spirituelles Wachstum Usch Henze - Berlin
Forum für Wissen und spirituelles Wachstum                     Usch Henze - Berlin

Frankreich - Chartres

 

 

Die Kathedrale von Chartres

 

Architektur des Lichts - mit der Göttlichen Ordnung in harmonischer Einheit.

 

Die Stadt Chartres liegt in einer fruchtbaren Ebene rund 90 km südwestlich von Paris. Die Kathedrale des Ortes gehört zu den am höchsten verehrten Sakralbauten West-Europas.

 

Unter den vielen berühmten Orten und Steinwerken im Alten Europa - so erzählt es die Legende - befand sich eine Stätte, die so heilig war, daß ein ganzes Volk damit betraut wurde, sie zu hüten. Man nannte dieses Volk Carnuten: Hüter der Steine. Der Ort hieß Carnut-Is, Is bedeutete: Das Heiligste.

 

Sieben sternförmig angelegte Wege führten zum Heiligtum, sie folgten kraftvollen Energielinien im Erdinneren, die als aufladende 'Heilswege' schon von Menschen in alter Zeit genutzt wurden, um vorbereitet zu sein für den Heiligen Ort. Der Mensch erreichte sein Pilgerziel in der Gewissheit, sich dort mit dem Göttlichen zu vereinigen.

 

In späterer Zeit errichteten gallische und britische Druiden bei Carnut-Is eine der größten und einflußreichsten Akademien Europas. Wo anders könnte man besser lehren und lernen? Hügel und Dolmen gewannen damit erneut an Bedeutung.

 

An diesem legendären Ort befindet sich heute in der Stadt Chartres einer der rätselhaftesten Sakralbauten der Welt: Die Kathedrale von Chartres.

 

Die Kathedrale ist ein seltener Ort. Ihr Platz bietet alle Voraussetzungen eines außergewöhnlichen Kraftortes, von dem man bereits im Altertum sagte, "... dass er die Macht besitze, Menschen in einen höheren, vergeistigten Zustand zu versetzen. Der Besucher, der das Bauwerk betrete, befinde sich an der Schwelle zu einem neuen Selbst."

 

Ein Besuch in Chartres hat auch heute noch den Sinn, das Bewußtsein zu stärken, geistige Energien aufzunehmen und die seelischen Kräfte zu regenerieren.

 

Lange bevor Gallier und Kelten (ca. 700 v.Chr.) in diesen Teil Europas vordrangen, sind also hier die megalithischen Baumeister am Werk gewesen, um an bevorzugter Stelle einen mächtigen Erdhügel zu errichten, der in seinem Inneren einen Dolmen sowie einen Brunnen barg. (Die heute sichtbare Ausstattung des alten Brunnens in der Krypta ist gallo-romanischen Ursprungs. Er reicht 33,5 m in die Tiefe.)

 

Der Dolmen aus gewaltigen Steinquadern bildete eine Kammer, ein Energiezentrum das von Kraftströmen aus dem Erdinneren und aus dem Kosmos gespeist wurde. Derartige Strömungen spenden allem was mit ihnen in Berührung kommt neue Lebenskraft und Fruchtbarkeit. Hügel, Dolmen und Brunnen wurden dementsprechend verehrt, das Wasser der Quelle - wen wundert es - war heilkräftig.

 

Als die prophetischen Priester (1000 Jahre vor der Geburt Christi) die Vision hatten, daß eine Jungfrau ein göttliches Kind zur Welt bringen würde, schnitzten sie aus Holz das Bildnis einer Muttergottes mit Kind. Sie stellten die Statue in das Kraftzentrum und nannten sie 'Die Jungfrau, die ein Kind gebären wird'.

 

Insgesamt gab es sechs Kirchen: Die ersten fünf fielen dem Feuer zum Opfer. Den Bau der sechsten und letzten Kathedrale, des gotischen Gebäudes, umgibt ein Geheimnis, da keinerlei Aufzeichnungen existieren, die die Planung oder die Erbauung eines der größten und großartigsten architektonischen Meisterwerke der mittelalterlichen Welt belegen.


Das technische Wissen zur Erbauung der Kathedrale wird den geheimnisvollen Tempel-Rittern zugeschrieben, die um 1118 n.Chr. nach Jerusalem geschickt wurden, um nach den Geheimnissen zu suchen, die im Allerheiligsten unter den Ruinen von Salomons Tempel verborgen lägen. Eine Vielzahl von außergewöhnlichen Stätten in Europa sprechen dafür, daß die Templer fündig geworden waren. (Die Templer standen unter dem Befehl eines Großmeisters und entwickelten sich zu einer der mächtigsten Geheimgesellschaften Europas. Sie sollten das alte, geheime Wissen über Kosmos und Erde, Natur- und Lebensgesetze und über die Heilige Geometrie in den Westen zurückbringen.)

 

Innerhalb von nur 30 Jahren, unter einem enormen Aufwand an materiellen Mitteln (über die seinerzeit die örtliche Kirche keinesfalls verfügte) schufen Zimmerleute, Glaser, Bildhauer, Geodäten und Astronomen ein derart unfaßbares Meisterwerk, daß jeder Besucher, der die Kirche betritt seiner Faszination erliegt.

 

Die Kathedrale birgt viele Geheimnisse und bewusstseinserhebende Einrichtungen, u.a. das im Kirchenschiff als Labyrinth angelegte Fußbodenmuster oder das Rätsel um jene Steinplatte im Boden, auf die am Tag der Sommersonnwende ein Lichtstrahl fällt. Auch konnte bis heute das Geheimnis um die Herstellung des Glases für die Kirchenfenster nicht geklärt werden.

 

Das Labyrinth im Fußboden des Mittelschiffes der Kathedrale. 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Usch Henze