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England - Stonehenge - Glastonbury - Avebury

Stonehenge, in der weiten Ebene von Salisbury, gehört ohne Frage zu den weltweit bekanntesten Steinsetzungen und wird seit Jahrhunderten, bis in unserer Zeit nach allen heutigen 'Regeln der Kunst' erforscht. Vieles davon ist nicht neu.  

Bereits 1967 hatte ein schottischer Professor, Alexander Thoms, herausgefunden, daß die Geometrie der Steinkreise abgeleitet ist von den Extremstellungen von Sonne, Mond und Sternen beim Kreuzen des Horizonts. Die Linien von Steinen, die die Gestalt des Kreises bilden und bestimmen, sind so angeordnet, daß sie auf diese astronomischen Punkte hinweisen, und zwar so, daß die Himmelskörper selbst die Figuren ziehen, auf denen die Kreise aufgebaut sind. "Die Bewegungen der Himmelskörper werden dadurch auf ein geometrisches und mathematisches System reduziert, das die grundlegenden universellen Gesetze und die Muster des Lebens selbst darstellt."

 

Die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse sind hochinteressant und inzwischen in ihrer Vielfalt weit verbreitet, daher erübrigen sich an dieser Stelle ausführliche Beschreibungen. Auch die von Stonehenge weit über den Standort hinausführenden Ley-lines sind bekannt und weitgehend erforscht.

 

Doch für Kraftortreisende, die dort noch etwas anderes 'entdecken' wollen, wäre darüber hinaus an Olive Pixley zu erinnern, in den 1930er Jahren eine der echten Sensitiven Englands, die über Stonehenge und über das Verbindungsnetz von Steinkreisen in England schrieb:


"Es erscheint mir völlig jenseits der Fähigkeiten von Architekten oder Archäologen zu liegen, über diese Konstruktion Spekulationen anzustellen, bis wir wissen, warum es überhaupt notwendig war, sie zu errichten.
Stonehenge diente zum wahren ‘Gottesdienst’...
...Sie verehrten nicht nur das Licht, sie verstanden es auch, die Strahlen der Sonne in ihr Innerstes zu ziehen. Ihren Gottesdienst übten sie nicht nur mit ihrem Denken und Fühlen aus. Ihr Ritual schloß das Wissen ein, wie man die schöpferische Energie der Sonnenkraft in seinen Körper hereinziehen kann."

 

Olive Pixley wurde eines einzigen vereinigenden Schemas gewahr, nach dem jeder Steinkreis im Rahmen eines Bezuges zu allen anderen gelegt worden war. Besonders einer von ihnen war als Modell eines bestimmten Sterns errichtet worden, um als Speicher von Sternenergien verwendet zu werden. Ebenso war sie äußerst beeindruckt vom Gebrauch der Klänge in prähistorischer Zeit:


"Da war eine Koordination von Klang-Spiralen und Gottesdienst überall auf den Mooren und Ebenen. ... Der Klang schien in einer Spirale anzukommen und wie ein raketenförmiger Laut aufzuzischen. Ich denke, die Formen, die Klänge in der Luft bilden, waren in der Steinzeit bekannt und wurden damals benutzt."

  

Glastonbury

 

Glastonbury, das alte ‘Avalon’, die kleine Stadt in Somerset, die sich wie eine Insel aus der niedrigen, sumpfigen Umgebung erhebt, hat etwas sehr Spezielles an sich. Diese Sümpfe bildeten einst einen Binnensee, der die 'Nebel von Avalon' auslöste, die in die Legenden einflossen.

 

Zwischen dem Tor-Hill, dem großen konischen Hügel im Osten, der von einem meilenweit sichtbaren Turm gekrönt ist, und der Stadt erhebt sich der mondförmige Kelch-Hügel Chalice Hill, der in der Legende mit dem mystischen Gefäß des heiligen Grals assoziiert wird. An seinem Fuß entspringt die heilige Quelle, Chalice Well, deren heilende und inspirierende Eigenschaften einer der Gründe sind, warum Glastonbury immer ein Wallfahrtsort gewesen ist.

 

„Chalice Well war niemals eine christliche Quelle“, schrieb die Engländerin Dion Fortune, „von heiligen Männern für ihre einfachen Bedürfnisse gebaut. Was ist das für eine Nische in Menschengröße in einer Brunnenkammer, die man nach Wunsch entleeren oder füllen kann? Diese seltsame Quelle ist ein Heiligtum der alten Götter. Es kann kaum Zweifel daran geben, dass die Priester des alten Sonennkults hier eine heilige Stätte hatten."

 

Schon seit frühester Zeit hat Glastonbury eine einzigartige Stellung unter den Heiligtümern Großbritanniens eingenommen. Der König dieser Welt, Gwyn ap Nudd, hatte nach einer der frühen Legenden seinen Palast unter dem Tor, von wo er durch einen christlichen Einsiedler vertrieben wurde.

 

Die dramatischste aller Legenden über Glastonbury erzählt die Geschichte, wie es zum Standort der allerersten christlichen Kirche der Welt wurde: Kurz nach der Kreuzigung Christi reiste der heilige Josef von Arimathäa mit einer Gruppe von 12 Christen nach Großbritannien und landete in Glastonbury. Josef von Arimathäa beschloß eine Kirche zu bauen und sich dort mit seiner Gemeinschaft niederzulassen. Er erwirkte ein Lehen, das ‘12 hides’ oder 1440 acres (Morgen) umfaße, worauf die Kirche erbaut und der Jungfrau Maria geweiht wurde. Auf diesem Gelände entstand später die berühmte Abtei von Glastonbury.

 

Weiter mit Dion Fortune: "Die Abtei von Glastonbury und die Stätten des Gebets sind die eine Welt, der Tor und seine Quelle eine andere, eine ältere und vitalere. Der Tor-Hill ist ein seltsamer Hügel, und es ist unwahrscheinlich, daß er seine Formgebung ausschließlich der Natur zu verdanken hat. Um ihn herum verläuft ein spiralförmiger Weg in drei großen Windungen und solche Hügel waren immer der Sonne geweiht. Er ist der natürliche Ort für einen Sonnentempel und für die großen Feuer.

Das völlig symmetrische grüne Rund von Chalice Hill wirkt auch zu vollendet, um ein Werk der Natur zu sein, und auf dem gegenüberliegenden Abhang des Tor verlaufen Terrassen, deren Verwendungszweck unbekannt ist. Hier war eine ‘Hand’ am Werk, an Tor, Hügel und Quelle, die mit Wissen und Kraft gearbeitet hat." 

 

Avebury und Silbury Hill

 

Avebury, knapp 26 km nordöstlich von Stonehenge, ist die größte noch erhaltene Henge-Anlage der Welt. Sowohl die Größe der noch vorhandenen Menhire wie der Umfang der Gesamtanlage von 11,3 Hektar sind wahrhaft gewaltig.

Auffallend ist die genau vermessene Größe der Anlage von 11,3 Hektar. 11,3 Jahre ist die durchschnittliche Halbzeit der binären Sonnenflecken-Zyklen vom Beginn der Bewegung bis zur Kehrtwende am Sonnenäquator gerechnet.

Innerhalb eines Ringwalles liegt zunächst ein ca. 15 m breiter Graben, darin ein großer, zum Teil erhaltener Steinkreis, in dem sich einige noch existierende Steine von zwei weiteren kleineren Kreisen befinden. Darin liegt auch die Nordhälfte des Dorfes Avebury, das sich in den letzten drei Jahrhunderten dort ausgebreitet hat.

Heute bewundern wir die immensen Ausmaße des Bauwerks, die Größe und kunstvolle Anordnung der Steine, die noch vor dreihundert Jahren als heidnisch vulgär und als ein Hindernis für die Landwirtschaft betrachtet, in kleinere Stücke zerschlagen oder gänzlich vernichtet worden waren.

 

Über Erdwall und Graben führten vier Eingänge in den Henge. Der südliche Eingang bildet den Ausgangspunkt der ursprünglich 2,4 km langen Kennett Avenue, einer zweireihig von Menhiren flankierten Straße, die in den zwei kleinen Steinkreisen endete. Der Devil’s Chair, einer der wenigen ganz großen Steine, der die Zerstörung ‘überlebte’ ist 4,30 m breit, 4 m hoch und steht dort, wo die West Kennett Avenue auf den großen Kreis trifft. Von einem anderen Eingang aus verlief die 2 km lange Beckhampton Avenue, von deren einst 200 Steinen heute nur noch ein einziger steht.

 

In seinem Buch über Avebury spricht der englische Prähistoriker Burl das aus, was bei allen ernsthaften Forschern, die sich eingehend mit Monumenten der Vorgeschichte beschäftigt haben, anklingt:

 

„Tod und Wiedergeburt sind die Themen von Avebury. Die Welt der Jungsteinzeit war voller Symbole; damals ging ein absichtlich zerbrochener Topf in eine neue Existenz über, die ebenso wirklich war wie diejenige, die er gerade verlassen hatte. Es war eine Welt, in der Leben und Tod nicht voneinander getrennt waren, sondern Zustände, die einander wiederspiegelten.“

 

Die Umgebung von Avebury ist eine einzige prähistorische Rituallandschaft. Die nahegelegene Windmill-Hill Gruppe umfaßt ein neolithisches Lager sowie ein Kammergrab von außergewöhnlicher Länge (104 m) - West Kennett.

Etwa anderthalb Kilometer südlich von Avebury erhebt sich Silbury Hill, eine fast noch rätselhaftere Anlage. Dieser größte künstliche Hügel des alten Europas bedeckt eine Fläche von 2 Hektar, mißt über 150 m im Durchmesser und ist fast 40 m hoch.
Anfang dieses Jahrhunderts wurde demonstriert, wie Silbury Hill aufgrund der Schatten, die der Hügel auf der sorgfältig nivellierten Ebene im Norden wirft, als Sonnenobservatorium großer Genauigkeit benutzt werden konnte.

 

Der Meridian von Silbury läuft durch die Kirche von Avebury auf der anderen Seite des künstlichen Plateaus. Die Kirche von Avebury könnte an einer Stelle plaziert sein, die einst etwas mit dem Drachen zu tun hatte, denn ein mittelalterliches Relief auf ihrem Taufbecken zeigt einen Bischof, der einen angreifenden Drachen mit seinem Krummstab durchbohrt.

Der christliche Pilgerstab, auch Krummstab oder Jakobus-Stab genannt, entstand aus dem megalithischen >Maß-Stab<, der von den Lenkern und Lehrern der magalithischen Völker durch das Land getragen wurde und eine festgelegte Maß-Einheit darstellte, die >megalithische Elle<.

 

Die megalithischen Kammern im Inneren des Silbury Hill sind mit Stein ausgekleidet, der mit einer Schicht Torf und aufeinanderfolgenden Steinen von Lehm und Rasen bedeckt wurde. Diese Schichten sind sehr sorgfältig aufgebaut, und es wurde in jedem Stadium eine andere Art und Farbe von Lehm verwendet. Zum Schluß wurde die ganze Struktur mit einem großen Erdhügel zugedeckt.

 

Der riesige künstliche Hügel, der diese geheimnisvollen Räume bedeckt, ist nicht nur ein zufällig angehäufter Erdhaufen, sondern sorgfältig und planmäßig konstruiert auf eine Art und Weise, die man ohne weiteres mit den Orgon-Akkumulatoren Wilhelm Reichs vergleichen kann.
Reich beschrieb, wie die Orgon-Energie durch den Bau einer Kammer eingefangen werden kann, der mit einem anorganischen Material ausgekleidet und auf der Außenseite abwechslungsweise mit Schichten organischen und anorganischen Materials umgeben wird.

 

Eine Person, die eine gewisse Zeit in diesem Orgon-Akkumulator verbringt, ist einem zunehmenden Orgon-Fluß ausgesetzt, der ihre Lebensenergie und die natürlichen rhythmischen Prozesse ihres Stoffwechsels stimuliert.


 

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