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Petra
Tou Romion - Felsen der Aphrodite
Die drittgrößte Insel des Mittelmeeres,
die sich 65 Kilometer vor
der Südostküste Kleinasiens ausbreitet, war als Brücke zwischen
den drei Kontinenten Afrika, Europa und Asien seit jeher
vielfältigen kulturhistorischen Einflüssen ausgesetzt.
Zypern geriet über Jahrtausende zwischen die Fronten
rivalisierender Großmächte des gesamten Orients und war
Durchgangsstation für die kriegerischen Hyksos, für Minoer,
Kreter und Hethiter, für trojanische Helden, für Meder,
Perser und Babylonier, Ägypter und Phönizier tauschten
Silber gegen Kupfer.
Mykenische Achäer vom griechischen Festland kolonisierten
Zypern und zogen die dorischen Stämme nach sich. Die Griechen
wurden mit ihrer Sprache, ihrer Bildung und Kultur bis heute
das beherrschende Element auf der Insel.
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Kraftorte:
Petra
Tou Romion - Geburtsstätte der Aphrodite
Kouklia - Heiligtum der Aphrodite
Kourion - Apollon-Heiligtum Hylates
Paphos - Königsgräber, Kloster Ayios Neophytos, Paulussäule, römische Villen u.v.a.
Chirokitia
Jeroskipos
- byzantinische Kirche
Troodos Kloster Kykko,
Limassol
- Templerburg

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Griechische
Tempelbezirke, römische Villen und Theater, Königsgräber der
Priester-Stadtkönige Zyperns, byzantinische Kirchen und Klöster
mit kostbaren Mosaiken, Kreuzritterburgen und venezianische
Festungen, gotische Kathedralen und türkische Moscheen zeugen
von Zypern als Schmelztiegel der Antike. Römer und Araber,
fränkische und venezianische Eroberer, Kaiser und Könige,
Dramatiker, Philosophen und Kunsthandwerker, Bischöfe, Pilger,
Templer und Kreuzritter prägten Kultur und Geschichte.
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Das
'Land der untergehenden Sonne' wurde die Kupferinsel
Zypern in der Antike genannt. Der Sage nach erschien
hier die 'Schaumgeborene Aphrodite', die griechische
Göttin der Liebe und der Schönheit: "Aus dem Meer
stieg die Ehrfurcht gebietende, schöne Göttin, Blüten
sprossen unter den Schritten ihrer Füße." Diese
Attribute verliehen ihr erst die Mykener (um 1.200 v.Chr.),
mit dem Namen 'Aphrodite' prägten, sie die bis dahin
vergessenen Aspekte der in der Vorzeit verehrten Mutter-Göttin.
Das
Aphrodite Heiligtum in Alt-Paphos wurde als 'Nabel der
Erde' bezeichnet. Eine Heilige Straße führte zum duftenden
Altar und war von schimmernden Toren umgeben, ihr Kult
fand nicht in einem Tempel statt, sondern im Heiligen
Hain. Außer einer von Schnüren umgürteten
Kirche - gegen böse Geister - ist von dem riesigen
Tempelberzirk kaum noch etwas zu sehen.
Ihr
Kultobjekt war keine Statue, sondern eine geheimnisvolle
'weiße Pyramide aus unbekanntem Material'. Dort wurde
Aphrodite verehrt als Fruchtbarkeits-Göttin, welche 'Die Liebende Wandlung des Bewußtseins'
herbeiführte.
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