
Unser
Standort (Hotel) in Sizilien liegt in unmittelbarer Nähe
der Tempel von Selinunt. Die Ausgrabungsstätte mit ihrem
antiken Flair ist umgeben von landschaftlicher Idylle, Olivenhainen,
Weinbergen und dem tiefblauen Meer.
Wir werden den Frühling geniessen und von dort den Westen
Siziliens erforschen, seine großartigen Tempel und andere
sehr alte heilige Stätten der Vergangenheit wie Erice,
den Tempel der Elymer in Segesta, die Addàura-Grotte in
Mondella bei Palermo, den Dom von Monreale und im Süden die
alte Stadt Erakleia Minoa sowie Agrigent und Selinunt u.v.m.
|
SIZILIEN
Agrigent
- 'Tal
der Tempel'
und...
die Tempel
von Selinunt
Seminar-Schwerpunkte
Eintauchen in die Weisheit und Spiritualität einer
großen Kultur, auftanken, meditieren und alles genießen
was uns die Erde schenkt. Heil- und Energie-Arbeit an Kraftplätzen,
Bewußtseinserweiterung, intensive Begleitung bei Selbstfindung
und Selbsterfahrung,
.....und das Unerwartete!
|
|
Seit Urzeiten bildet Sizilien den Übergang zwischen Europa
und Afrika, die Insel gehört zwar zu Italien, ist aber doch
etwas ganz anderes: eine Jahrtausende alte Kulturlandschaft, der
wie allen Mittelmeerinseln die wechselnden Herrscher ihren Stempel
aufgedrückt haben.

Überbaut
und überlagert von Prachtbauten der folgenden Jahrhunderte,
die von Griechen, Römern, Byzantinern, Normannen und von
im Barock schwelgenden Christen errichtet wurden, sind die Merkmale
der mediterranen Urvölker fast gänzlich verloren gegangen.
Sikuler
und Sikaner nannte man die seit 2.000 v.Chr. aus dem Nordosten
über Italien eingewanderten Sippen, das alte Volk der Elymer
kam aus Lybien; sie waren keineswegs Barbaren, wie die Griechen
sie bezeichneten, sondern Kulturträger, wie aus der Geschichte
hervorgeht.
Ihnen
folgten die Phönizier, deren Handels-Niederlassungen 1.000
v.Chr. größte Bedeutung im Mittelmeerraum erlangten,
lange bevor sich die Griechen in Sizilien als Kolonisten niederließen.
Agrigent
Insel der
Zyklopen wird Sizilien genannt. Der gewaltige Tempelbezirk
in Agrigent läßt die Ahnung aufkommen, daß
dieser Ort, schon bevor die Griechen ansässig wurden,
eine besondere Bedeutung hatte.

|
Hera-Tempel

Geheimnisvoller
Rundaltar
im Heiligtum der Erdgottheiten
|
Dioskuren-Tempel

|

gestürzter Atlant am Zeus-Tempel
|
|
Im 8. Jh.v.Chr. errichteten
griechische Siedler im Osten Siziliens ihre ersten unabhängigen
Stadtstaaten, deren legendärer Reichtum ihnen wachsenden Einfluss
und Macht über Sizilien verlieh. Syrakus wurde zur antiken
Weltstadt. Doch erst nach einer siegreichen Seeschlacht gegen die
Karthager im 5. Jh.v.Chr. überboten die Griechen alles bisher
auf Sizilien dagewesene. Mit der reichen Kriegsbeute errichteten
sie zwei Metropolen mit Heiligtümern, Tempelanlagen, Theatern
und Nekropolen, die kaum ihresgleichen im griechischen Mutterland
hatten: Selinunt
und Agrigent.
Rekonstruierter
Tempel in Selinunt
Was bewegte die Griechen,
ab dem 6.Jh.v.Chr. solch kolossale Tempel aus Stein zu errichten?
Bis dahin errichteten sie meist nur kleine Tempelgebäude aus
Holz, hin und wieder einen schlichten Kultbau aus Stein. Und ganz
ursprünglich verehrten sie ihre Götter 'am heiligen Ort'
in der Natur, der Gott sprach zu ihnen durch das 'Rauschen des 'Heiligen
Baumes', oder sie lasen das Orakel aus Naturereignissen.
Das 6. Jahrhundert war die Zeit der großen Denker, Philosphen
und Naturwissenschaftler Griechenlands: Thales von Milet, Animaxander,
u.v.m., und Pythagoras, der im alten Ägypten Metaphysik, Hermetik
studiert und Zahl und Maß als das Wesen der Dinge erkannt
hatte. Aus seiner Schule auf der Insel Samos gingen die ersten Baumeister
der griechischen Tempel hervor, die in diesem Ausmaß bisher
nur in Ägypten zu finden waren.
 
Der
Höhepunkt griechischer Baukunst an der Südküste Siziliens
ist die alte Stadt Akragas, das heutige Agrigent. Das sogenannte
'Tal der Tempel' ist der außerordentlich gut erhaltene, einst
den Göttern geweihte Bezirk der alten Stadt. Dort breiteten
580 v.Chr. die Griechen eine Stadt aus, die ein Areal von 1800 Hektar
umfasste.
Der hellenistische und später römische Stadtkern beinhaltet
viele Heiligtümer und ist umgeben von mächtigen Tempeln,
die sich im Tal und auf den umgebenden Anhöhen aneinander reihen.
Wie ein Diadem zieren Hera-Tempel, Concordia-Tempel, Tempel des
Herakles den östlichen Hügel. Aus zyklopischen Mauern
und Säulen bestehen die Ruinen des Zeustempels. Seine unerhörten
Ausmaße (57 x 113 m) sind einzigartig im griechischen Tempelbau.
Die Längsrillen der 18 m hohen Säulen bieten, wie der
Historiker Diodor und auch Goethe berichten, Raum für einen
ausgewachsenen Mann. Der Tempel der Dioskuren (Castor und Pollux)
ergänzt eines der Hauptheiligtümer, das der 'Chontischen
Erdgottheiten', ein geheimnisvoller Kultbezirk mit zwei außergewöhnlichen
'Altären'.
***
Der
Archäologische Park von Selinunt umfasst eine Fläche
von 270 Hektar. Die antike Stadt war umgeben von den Tempeln auf
dem östlichen Hügel, von der Akropolis im Süden zum
Meer hingewandt und von einem Demeter-Heiligtum im Westen. Seinen
Höhepunkt erlebte die alte Polis vom 6. bis zum 4. Jh.v.Chr.
vor der Zerstörung durch die Karthager.

Demeter-Heiligtum - Selinunt
Darüberhinaus
werden wir die Schönheit Siziliens genießen und ein Land
kennenlernen, das einst als Schmelztiegel der Kulturen galt. Griechen,
Römer, Byzantiner, Araber, Normannen, die französischen,
spanischen und österreichischen Herrschaftshäuser, sie
alle regierten auf Sizilien und hinterließen einen kaum zu
überbietenden Reichtum an Kulturschätzen.

|