EXTERNSTEINE

'MYSTERIUM DER EINWEIHUNG '

ERLEBNIS-SEMINAR

voraussichtlich September 2011


     

 

 

 

Sacellum

PROGRAMM-INHALTE

'TRAUMZEIT' IM ALTEN EUROPA'
Wir befassen uns mit den Geheimnissen und der sagenumwobenen Geschichte des Ortes und stellen uns ein auf die Bedeutung und Besonderheit der Externsteine als Naturheiligtum. Wir lassen uns ein auf die elementaren Reiche der Natur und auf das Zusammenspiel der Kräfte von Kosmos und Erde
...... und auf das Unerwartete!

Weiterentwicklung am Ort der Kraft, Energie- und Heilarbeit. Das Thema, mit dem wir uns eingehend auseinandersetzen werden ist, traditionelle Schritte der EINWEIHUNG nachzuvollziehen und sie als Hilfestellung und Erkenntnisprozess in unser derzeitiges Leben, in das 'Hier und Jetzt' zu integrieren. Denn ....

'Der Weisheit Schluß' liegt in unserem Inneren!


Seminargebühr Euro 200.-- (zuzügl. Übern. + Verpflg.)

bitte fordern Sie das Anmeldeformular an

e-mail uschhenze@aol.com


Mehr zu den Externsteinen
in meinem Buch

'OSNING' - Die Externsteine

Das verschwiegene Heiligtum Deutschlands
und die verlorenen Wurzeln europäischer Kultur

Sitz der Veleda

Der 'Hängende'

Der 'Rufer'

Wissenswertes über die Externsteine

Die Externsteine sind ein zerklüftetes Sandsteinmassiv, das bei der Gebirgsbildung des Teutoburger Waldes entstand. (Die Externsteine liegen im Nordwesten Deutschlands, im Teutoburger Wald, etwa zwischen Detmold und Paderborn in Westfalen / Holzhausen/Horn-Bad-Meinberg).
Von der insgesamt 13 Felsen umfassenden Gruppe der Externsteine haben sich im Bewusstsein der Menschen vor allem die fünf mächtig herausragenden Felsen eingeprägt, vor denen eine weite Lichtung den offenen Blick auf die Felsengruppe ermöglicht. Die rätselhaften Gestaltungen des alten Naturheiligtums werden in jedem Besucher Verwunderung und Fragen auslösen, die nur bei genauerer Betrachtung und in einem größeren Zusammenhang verständlich werden. Aber allein schon die zerklüftete, verwitterte Felsenkette des alten Osning, die sich mitten im Wald, von keiner größeren Entfernung einsehbar, hoch in den Himmel erhebt, ist mehr als beeindruckend.
Das Heiligtum war in früh-germanischer Zeit als Mysterienstätte weithin bekannt, als ein von Druiden und einer geistigen Elite geführtes Schulungs- und Einweihungszentrum und als eine bedeutende Heilstätte. Und am Osning stand die Irminsul - im fanum, dem heiligsten Bezirk des Götterhaines. Irminsul hieß nicht nur Säule oder Baum, die Irminsul trug das All, sie galt als Brücke zur Ewigkeit und zur Erhabenheit der Natur. Sie war das Symbol der großen Weltesche, des Lebensbaumes der alten Völker: Das Herz der Dinge, Hort des Lebens, Ort und Symbol der Reinheit göttlichen Wirkens.
An den Externsteinen lag der traditionelle Sitz der Veleda genannten Hohepriesterin, die noch in römischer Zeit den Rang einer Regentin einnahm, denn ein Heiligtum wie der Osning hatte für die Germanen nicht nur religiösen Charakter. Es war der Mittelpunkt ihrer Welt, dort wurde im Angesicht der Götter - an der Thingstätte vor den Felsen - Recht gesprochen, dort wurde über Krieg und Frieden entschieden, ihre Stammesführer wurden hier gewählt und inauguriert. Dorthin führten auf einer Heiligen Straße, von Paderborn über weitere Orte die jahreszeitlichen Festumzüge, die weit mehr Bedeutung hatten als in orgiastischen Feiern zu enden.
In unmittelbarer Nähe lag das Heiligtum der Fruchtbarkeits-Göttin OSTARA, ein Dreihügelheiligtum, ........ vor mindestens 5000 Jahren errichtet. Auf diese Zeit geht der Nerthuskult zurück, als Nerthus noch als Große Göttin verehrt wurde, deren heiliger Wagen im Frühjahr, zur Osterzeit durch die Lande gezogen wurde. Viele weitere kleinere, an den Osning angeschlossene Heiligtümer in der Umgebung, dienten den Menschen zur Verehrung ihrer Gottheiten, der Mutter Erde und der Natur.

Wie die ganze Gegend im Umkreis der Externsteine erfuhr der OSNING einige Zerstörungen durch die Römer. Doch das alte Heiligtum war nicht leicht zu erobern, es wurde wehrhaft verteidigt von den ansässigen Stämmen, von Cheruskern, Marsern und Sugambrern. Das waren die alt-germanischen Volksstämme, deren Fürsten an den Externsteinen ihre spirituelle Einweihung erfuhren. Die Sugambrer zogen später von dort nach Westen, um noch in der Tradition des alten keltischen Königtums das Reich der Merowinger zu gründen, die über 4 Jahrhunderte das Reich der Franken regierten.

Während das merowingische Reich erblühte und verging war das Heiligtum an den Externsteinen das Herz des freien, unabhängigen Sachsenlandes, das Karl der Große im 8. Jahrhundert mit einem mehr als 30-jährigen Krieg überzog, um die Sachsen zu missionieren und sie in sein Frankenreich zu holen. Im Jahre 772 besetzte Karl die mit dem Osning verbundenen heiligen Stätten in Paderborn und ließ alle Einrichtungen an den Felsen der Externsteine sprengen. Das Heiligtum wurde seiner Einzigartigkeit vollständig beraubt.

Nicht lange nach dem Zerstörungswerk an den Externsteinen wurde dort am Felsen 1 ein Relief angebracht, das die Kreuzabnahme Christi darstellt, es trägt eindeutige Merkmale eines Einweihungsbildes und zeigt, daß der Ort auch noch in frühchristlicher Zeit in seinem Einweihungscharakter anerkannt war. Dieses Relief gibt bis heute Rätsel auf.

Um etwa 1100 richteten die Mönche des Paderborner Klosters Abdinghof in der uralten Kuppelhöhle der Felsen eine Kapelle ein, in der die Messe gelesen werden sollte. Die vorzeitlichen Einrichtungen am Osning wurden fortan als Stationen des Leidensweges Christi und als Heiliggrabkirche dargestellt.

Im 17. Jahrhundert erfuhren die Externsteine noch einmal unverhoffte Bedeutung durch das sogenannte 'Jagdschloß der Herren zu Lippe', das unmittelbar vor den Hauptfelsen am Osning errichtet wurde. In seiner Konstruktion weist das Bauwerk auf alles andere hin als auf ein Jagdschloß.
Mit Sicherheit wurde die alte Stätte zu geheimgehaltenen Experimenten genutzt, - .... und wie so viele andere alte Stätten war es Treffpunkt von Natur- und Geisteswissenschaftlern und von geheimen Orden der Renaissance, die von Erd- und Himmelskräften, von Radiästhesie, von Heiliger Geometrie und von Astronomie etwas verstanden.
Ihre Geheimnisse wecken seit der Antike bis heute auf mancherlei Wissensgebieten größtes Interesse, nicht nur in den Grenzwissenschaften sondern vor allem im Bereich der Physik und der Nutzung natürlicher Energie.
Vielleicht interessierten sich deshalb auch die Nationalsozialisten für die Externsteine und ließen dort Grabungen durchführen. Allgemein wurde verbreitet, sie wollten den Ort als Germanisches Heiligtum wiederbeleben, machten dazu aber keine Anstalten, wahrscheinlich haben sie etwas ganz anderes gesucht.

***

Die bisherige Schilderung zählt allenfalls einige Jahrhunderte in der jüngeren Geschichte der Externsteine auf, der OSNING kann sich rühmen, über viele Jahrtausende vor dem bekannt gewesen zu sein, wie viele Jahrtausende wissen wir nicht genau. Einiges weist darauf hin, daß der Osning schon ein Heiligtum während der Eiszeit gewesen ist, denn er stand nur wenige Kilometer vor dem Rande der eiszeitlichen Gletscher. Die Topographie erinnert an die in der Edda erwähnten 'Eisriesen', an denen der geheimnisvolle Ort Ginungagap wie in einer trichterförmigen Ausbuchtung gelegen haben soll.
Oder war der Osning das legendäre Asgard, der Sitz der göttlichen Asen? Auch darauf verweisen Mythologie und sehr lebendige Sagen, wie die Erzählung über die Wanderfahrt des Nordlandkönigs Gylfi zu dem alten Heiligtum.


Als Spaziergänger auf den langen Wanderwegen durch den Teutoburger Wald oder das Eggegebirge, wird man kaum annehmen, daß hier und dort auftauchende Steinsetzungen sowie sehr weit entfernte Gegenden - z.B. das 'Externtal' bei Porta Westfalica - vor langer Zeit zu einem zusammenhängenden und gut vermessenen Großraum der Externsteine gehörten, in dem der Osning der glanzvolle, im wahrsten Sinne des Wortes 'strahlende' Mittelpunkt war.

Die großräumige Betrachtung der Externsteine wird zu einem Schlüsselerlebnis, wenn man sich daran erinnert, daß der römische Geschichtsschreiber Tacitus berichtet hat, die Stätte läge in einem heiligen Gebiet von '10 Deutschen Meilen in der Runde'.
Das Maß einer Deutschen Meile ist 7,5 km. Damit umfaßte das 'heilige Land' ein gewaltiges Gebiet, das den Ausläufer des Teutoburger Waldes bei Bielefeld im Nordwesten einschloß, im Osten an Holzminden grenzte sowie im Norden von der Porta Westfalica bis zum südlichsten Ausläufer des Eggegebirges reichte. Diese Größenordnung erscheint aus heutiger Betrachtung vielleicht unglaubhaft. Dennoch zeigen auch andere in die Jungsteinzeit zurückreichende Großanlagen in Großbritannien, Irland und Frankreich ähnliche Größenordnungen.

Bewegen wir uns weiter auf der Spur größerer Zusammenhänge so erhalten wir Hinweise zu einer großräumig vermessenen Kraftanlage, deren Mittelpunkt die Externsteine gewesen sein müssen. Verblüffend sind die Visierlinien, die sich an den Externsteinen kreuzen und in allen Himmelsrichtungen zu anderen vorzeitlichen Steinsetzungen führen.
Unklar ist, ob bei der Vermessung in alter Zeit die Deutsche Landmeile mit 7,5 Kilometern zugrunde gelegt wurde, oder die 'Geografische Meile' mit 7,42 km - die im Hinblick auf die alte Vermessungstechnik wahrscheinlicher ist.
Geht man davon aus, daß die vorzeitlichen Wissenschaftler ihren Messungen die geografische Meile von 7,42 km zugrundegelegt haben, so kann man voraussetzen, daß sie den Umfang des Planeten Erde kannten, und ihn nach allen Regeln der Kunst vermessen haben, denn eine geografische Meile ist exakt der 15. Teil eines Äquatorialgrades.
Wir können unseren Vorfahren durchaus ein umfangreiches globales Wissen zutrauen, denn wenn wir mit diesen Maßen die Externsteine in einem größeren Netz europäischer Kraftorte sehen, werden wir uns nicht über Entfernungen von 100 deutschen Meilen (= 750 km) zu anderen berühmten Kraftorten in Europa wundern, die in megalithischer Zeit errichtet wurden: Stonehenge - Externsteine = 100 dt. Meilen!

Daß die Megalithiker die Externsteine nicht ausgelassen hatten beweist der einst 3 Meter lange mächtige Dolmen vor dem Hauptfelsen. Er fiel zur Hälfte bereits den Zerstörungen unter Karl dem Großen zum Opfer, der Rest versank erst nach dem 2. Weltkrieg unter einer Aufschüttung.

 


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Praxis für transpersonale Psychologie - Usch Henze