DIE EIFEL

Maare - 'Die Augen der Vulkaneifel'
Kakushöhle
Gallo-römische Tempel

Wer würde von der heute so sanften Mittelgebirgslandschaft der Eifel annehmen,
daß diese Gegend noch vor 10.000 Jahren einer 'Hexenküche' glich, in der es an jeder Ecke brodelte und kochte?
Die Region zwischen den Ardennen und dem Rhein war voller aktiver Vulkane,
deren eingestürzte Magmakammern sich heute als friedvolle, landschaftlich überaus reizvolle Maare darstellen:
teilweise mit klarstem Wasser gefüllte Vulkantrichter.

Doch bereits viel ältere Aktivitäten der Erde haben Millionen Jahre alte Gesteinsschichten an die Oberfläche gehoben und tiefe Furchen und Brüche in der Eifel hinterlassen. Diese Verwerfungen des Erdmantels lassen terrestrische Kraftströme heraufkommen, so daß an einigen Stellen markante Kraftorte entstanden.

Die Kakus-Höhle - auch 'Die Große Kirche' genannt - ist ein einmalig schöner Ort der Kontemplation.
In einem schattigen Buchenhochwald erhebt sie sich als steile, 20 m hohe Felswand, in der sich bemerkenswerte Höhleneingänge öffnen.
Menschen der Steinzeit haben hier gelebt. Ihnen folgten die Kelten, die sich zwischen 300 und 50 v.Chr.
auf dem Felsplateau niederließen und einen halbkreisförmigen Steinwall um die natürliche Bastion errichteten.

Auf dem Michelsberg (nahe bei Eicherscheid) - einem alten keltischen Heiligtum -
erhebt sich heute eine kleine, dem Heiligen Michael geweihte Kapelle. In alter Zeit führte zur Erhebung ein spiralförmiger Ringweg,
den die Druiden beschritten, um im 'Heiligen Eichen-Hain' die Göttliche Natur zur verehren.
Die lebensspendende Kraft des Ortes diente dem Land zur Fruchtbarwerdung.

In den Ruinen der gallo-römischen Tempelanlagen bei Pesch und Nettersheim
finden wir 2000 Jahre alte Weihe-Steine, die auf eine Entfaltung des Drei-Matronen-Kultes im niederrheinischen Siedlungsraum zurückgehen.

Zur Zeitenwende wurden noch vorwiegend Muttergottheiten verehrt,
aus denen sich eine Trias von drei heiligen Frauen entwickelte,
die das Land beschützten und aus der alten schamanischen Tradition als Heilerinnen auftraten.
Die Orte an denen sie lebten und wirkten wurden von den Römern als heilige Plätze übernommen.

Wir wollen diese Orte erleben und in dem stillen, grünen Land der Wälder, Seen und Moore 'auftanken'.
Wir finden in der Kakus-Höhle, in den Fragmenten römischer Tempel mit ihren Matronenheiligtümern und auf dem Michelsberg,
außergewöhnliche Orte der Kraft aus alter und uralter Zeit;
wir werden die Schönheit der Maare genießen und den 'Augen der Vulkaneifel' besondere Aufmerksamkeit schenken.


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