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Bis
heute ist der Michaelsberg ein bekannter Wallfahrtsort.
Die
Kapelle auf dem Gipfel, die 1593 auf alten romanischen Fundamenten
wieder aufgebaut wurde, stellt einen bedeutenden Wallfahrtsort
für die Einwohner der Gegend dar und wurde 1848 restauriert.
Der Altar
steht auf einer Isis-Linie, dort stärkten sich Menschen zu allen
Zeiten mit positiver Lebensenergie. Und bis heute wird dort zur
Sommersonnwende das 'Johannisfeuer' angezündet und am Michaelstag
eine Gipfelmesse gelesen.
Bereits
im Jahre 1371 wurde die Kapelle erstmalig unter dem früheren
Namen 'Hertenstein' urkundlich erwähnt. Da der Hertenstein
von Einsiedlermönchen bewohnt war, wurde er bald 'Bruderberg'
genannt, tatsächlich diente der Hertenstein einer Brudergemeinschaft
des Heiligen Michael seit Beginn des 17. Jahrhunderts und erhielt
schließlich den Namen St. Michaelsberg.
Die Kapelle ist, neben der christlichen Einrichtung, ausgestattet
mit einer Reihe von Originalen keltischer Symbole, die keinen
Zweifel am keltischen Erbe lassen. Sie zeigen in ihren Windungen
und Spiralen den Verlauf der Kräfte des Ortes an.
Unterhalb
der Kapelle liegt eine beeindruckende Felsengrotte mit Einweihungs-charakter
sowie eine kreisrunde Aushöhlung in der Felsplattform,

ein
flaches Steinbecken, in späterer Zeit 'Hexenkreis' genannt, als
beachtlicher 'Lichtfänger' für alle möglichen Strahlungsquellen
am Firmament. Hier wurde in keltischer Zeit der Lichtgott Belenos
verehrt. Offenbar ist es eine archaische Stätte, an der sich die
Erdenergie mit kosmischen Energien verbindet.
Der
Michaelsberg ist umgeben von weiteren keltischen und vor-keltischen
heiligen Stätten, von Menhiren, Opfertellern, Stampflöchern
und Schälchensteinen.
Am
Fuß des Michaelsberges liegt in der Ortschaft Eckartswiller (nahe
der Dorfkirche) aus uralter Zeit ein Grottenheiligtum der ganz
besonderen Art, die 'Quelle von Lourdes'. Die
Quelle ziert heute natürlich eine Marienfigur, was nicht
über die Altertümlichkeit des Ortes hinwegtäuschen
kann. Ein rechteckiger, vor der Quelle angebrachter Steinkreis
weist auf das Megalithikum hin; ein ähnlicher Charakter ist
an sehr alten Stätten in der Bretagne zu finden, z.B. im
Fôret de Broceliande.
Oberhalb
der Quelle will ein archaisches Waldheiligtum aus mächtigen Felsquadern
entdeckt werden. Geht
man um die Quelle herum, führt ein kleiner Pfad den Hügel
hinauf in ein Waldgebiet, und ehe man sich versieht, steht man
vor mächtigen Felsen, die im Wald wie 'hingewürfelt'
liegen. Teilweise bilden sie einen Cromlech, von dem man nicht
weiß, ob ihn die Natur erschuf oder ob Feen ihn errichtet
haben. Orte wie dieser sind umgeben von Legenden über Feen
und Hexen, die einst in der Lage gewesen sein sollen, gigantische
Bauwerke zu erschaffen.

Diese
alte Stätte mutet erhaben und unveränderbar an, trotzdem
ist sie lebendig sobald man sich darauf eingelassen hat. Wen wundert
es, daß der Wald dort wie ein Märchenwald erscheint.
Hier überschneiden sich viele Dimensionen, an denen wir teilhaben
können.
Über diesen Feengarten wacht ein 'Steinernes Tor', das aus
zwei mächtigen Fels-formationen besteht, von dem aus die
Quelle Lourdes am Fuß des Hügels einst gespeist wurde.
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Südlich
von Saverne liegt das Chateau du Haut Barr,
ursprünglich ein gigantisches Felsenheiligtum der Großen Mutter.
Die fast aus dem Felsen hervortretende
kleine Marienkapelle ist ein ganz besonderer Platz.

In Marmoutier, am 'Maursmünster' verweisen auffallende
Steinreliefs
auf keltische Traditionen, die sich auf einzigartige Weise in
der
geheimnisvollen Krypta des Münsters darstellen:
ein Kraftort, welcher der Einweihung und
als Grablege der Merowinger-Könige diente.
In
der Tiefe der Gruft sind die Relikte eines steinzeitlichen Kultplatzes
erhalten sowie die Gräber von Druiden und Merowingern.
Im Jahr 590 gründete St. Leobard, ein irischer Mönch und
Schüler des Hl. Columban, hier eine der ersten
keltisch-christlichen Klosterstätten, deren Ausstattung
für einige Überraschungen sorgt.
Das Kloster stand unter dem Schutz des Merowingers
Childebert II., König von Austrasien.
Einweihung scheint
das große Thema verschiedener Orte um Saverne gewesen zu sein, denn
an so manchem Platz wurden gleich mehrere der seltenen 'Sargsteine'
entdeckt (einer befindet sich an den Externsteinen) - eine absolute
Rarität in Europa. Doch
hier, nicht nur in der Krypta der Abtei von Marmoutier, sondern
auch auf dem Gelände der Kirche 'Notre Dame de la Nativite' in Saverne,
stehen unbeachtet, neben römischen Säulenstümpfen, die vom Zeitgeist
vergessenen Sargsteine.

Und auch den südlicher gelegenen 'Donon',
den 1008 m hohen, heiligen Berg der alten Götter,
seit 5.000 Jahren als Sakralstätte und außergewöhnlicher Ort der
Kraft im Fokus der Völker, sollte als 'Highlight' der alt-ehrwürdigen
Kraftorte im Elsaß nicht vergessen werden. Forschung und
Ausgrabungen verweisen auf eine legendäre Vergangenheit.
Als Ferratus Mons, als Framont oder Frankenberg bekannt, erhielt
er in jüngerer Zeit wieder seinen alten Namen Donon. Der Donon
dient seit 5000 Jahren als Sakralstätte, er ist ein außergewöhnlicher
Ort der Kraft, der bei der elsässischen und lothringischen
Bevölkerung und bei vielen anderen Besuchern bis heute nichts
von seiner Anziehungskraft verloren hat.
Bereits
der Aufstiegsweg vom Forsthaus zum Gipfel ist von besonderer Art.
Hier entdeckte der Kraftortkenner Adolphe Landspurg zwischen zwei
umgeworfenen Menhiren sowie zwischen zwei einander gegenüberliegenden
Felsen zwölf verschiedene Erdstrahlungen, die zusammengerückt
und konzentriert ein erstes energetisches 'Tor' bilden.
Der Weg führt dann über eine Neutralzone zu einer weiteren
unsichtbaren 'Pforte', die ebenfalls aus zwölf verschiedenen
nahe beieinanderliegenden Erdstrahlen besteht. Beim Durchschreiten
betritt man die 'Tabuzone' des alten Heiligtums. Diese
'energetische Anordnung' von Erdstrahlen findet sich beim Aufstieg
noch mehrmals bevor man den 'Heiligen Tempel' betritt, der mit
dem Gebiet um den Gipfel des Donon identisch ist.
Eine Anordnung wie diese, besser gesagt eine derartige 'Einrichtung',
gibt uns eine Vorstellung davon, was ein Heiliger Naturtempel
oder ein Heiliger Hain der keltischen Druiden gewesen ist.

Wie auf viele der
keltischen Heiligtümer, erbauten die Römer auf dem Donon
ihre Tempel und weihten sie ihren Göttern. Auf dem Gipfel befindet
sich eine halbkreisförmige Mauer, an der sieben Stelen lehnen,
die römische Götter darstellen, die meisten sind dem Gott
Merkur geweiht. Es sind Abgüsse der Originale, die sich im
Museum von Epinal befinden. In der Mitte des Halbkreises kann man
den ehemaligen Standort eines Altares ermitteln. Andere verbliebene
Mauerreste sind Überbleibsel eines alten Merkur- oder Teutates-Tempels,
der im Jahr 103 n.Chr. errichtet wurde.
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