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Die Große Göttin und ihre Tempel

'Die weibliche Kraft des Universums'

Das Wesen der universellen weiblichen Kraft in den Tempeln von Tarxien, Hypogeum, Hagar Qim und Mnajdra und Gigantija auf der Insel Gozo.

Persönlichkeits- und Heilarbeit, Meditation und Energie-Arbeit an Kraftplätzen zur Bewusstseinserweiterung, intensive Begleitung bei Selbstfindung und Selbsterfahrung,

....... und das Unerwartete!

 

Auf dem Programm stehen außerdem
Hauptinsel Malta: ein Besuch der alten Hauptstadt Mdina,
ein Abstecher zu den Malteser-Rittern in die Johannes-Kathedrale,
und das Archäologische Museum in Valetta.

Insel Gozo:
die Altstadt von Victoria/Rabat, Katakomben, Zitadelle und Kathedrale.

Hypogeum

 

 

Will man das archaische Malta verstehen, wird man sich in die Zeit des Matriarchates zurückversetzen müssen. Während dieser Epoche wurden hier ab 4.000 v.Chr. gigantische Tempel errichtet. Waren Frauen die Architekten/innen dieser zyklopischen Bauwerke?

Erst 1902 wurde in Hal Saflieni, nahe der Hauptstadt Valetta, das unterirdische Hypogäum entdeckt, ein Höhlenlabyrinth, das mit 3 Stockwerken 11 Meter tief in den Stein getrieben wurde. Artefakte und architektonische Gestaltung der neolithischen Kultstätte lassen auf eine Nekropole und einen Ort der Weissagung schließen.

In den Tempeln von Gigantija, Hagar Qim und Tarxien wurden Altäre, Opferschalen, Säulen und mit Spiralmustern verzierte Kammern ausgegraben sowie eigenartige, bisher nirgendwo anders in Westeuropa gefundene Statuen der Großen Göttin.

 

In allen Mythen der Welt ist die erste Schöpferin des Alls eine weibliche Gottheit. Die ursprüngliche "MAGNA MATER" war eine Göttin von umfassendem Wesen. Sie zeigt sich als die GROßE GÖTTIN in vielerlei Gestalt: als Mutter Erde, von der alles stammt, als Göttin von Leben und Tod, Schöpferin, Schicksalsgöttin und Herrin der kosmischen Ordnung, die den Lauf der Gestirne repräsentiert, die sich in Sonne und Mond manifestiert.

Daher ist sie eine kosmische Göttin, und sie ist die Göttin der Liebe. Sie ist das, was "die Welt im Innersten zusammenhält."

Die Große Göttin und die Frau stellten in der Alten Welt eine Symbiose dar. In der Verehrung der Großen Göttin spiegelt sich das Matriarchat, in dem über Jahrtausende der Frau eine erhöhte Stellung, ja sogar Göttlichkeit, als Kulturbringerin zugemessen wurde.

 

In der ganzen Welt hielt sich die Überlieferung,
dass die Frauen die Geheimnisse der Natur besaßen
und die einzigen Kanäle waren, durch die die Weisheit
und Erkenntnis der Jahrhunderte floss.

Dieser Glaube spiegelt sich wider in der matriarchalen Familienstruktur
und in der Bevorzugung der weiblichen Orakel, der Prophetinnen, Orakelpriesterinnen, Mänaden, Erinyen und Schamaninnen.

Das Ruder schlug um. Mit den männlichen Gottheiten schwand
die Vorrangstellung der Großen Göttin - und auch die der Frau
bis zur totalen Erniedrigung bis ins späte Mittelalter.
Erst in den letzten hundert Jahren erwacht das 'Weibliche Prinzip'
zu einem neuen Verständnis.

Mit diesem Thema wollen wir uns auseinandersetzen und aus einer umfassenden Sicht alte und neue Wunden heilen.

 

 

 

Betrachtet man Malta und seine Jahrtausende alte Geschichte bis zum späten Mittelalter, ja, bis heute, so fällt eines ganz besonders auf: die Errichtung von Tempeln, Kultstätten und Kathedralen, die einer weiblichen Gottheit gewidmet sind. Auch fast alle christlichen Kirchen sind der Jungfrau Maria bzw. Maria-Magdalena geweiht.

Welche Einzigartigkeit und Schwingung muss ein Ort haben,
der auch die christliche, patriarchal ausgerichtete Religion
in diesem Maße beeinflusst hat, die weibliche, kraftvolle,
liebende, verstehende, vergebende
Gottheit zurückzuerobern?

Die Geheimorden wie auch die mittelalterlichen Malteser-Ritter
hatten sich seit ihrem Bestehen dem weiblichen Aspekten
der Schöpfung verschworen, mit dem Wissen,
dass sonst das universelle Gefüge nicht in seiner Ordnung ist.

Praxis für transpersonale Psychologie - Usch Henze