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Wissenswertes
über Herstellung, Erwerb und Nutzung der Öle
in Deutschland
am Ende dieser Seite
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'M
E T U I'
DIE SIEBEN HEILIGEN ÖLE
DER
PHARAONEN

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Opfertafel
für Öle
Ägyptisches Museum, Kairo

Alabastertafel
aus dem Grab Qar, Sakkarah

Die
Ölspende des Königs
Ägyptisches Museum, Kairo






NEFERTEM
ägyptischer Gott der Duftöle und Elixiere
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Über
Jahrtausende hielt sich in Ägypten eine Legende
aufrecht, von der kaum jemand gedacht hätte,
dass sie noch einmal Nahrung erhalten und ihr Inhalt
der Öffentlichkeit zugänglich würde.
Es ist die geheimnisvolle Geschichte von sieben Salbölen,
die von Priester/innen in Tempeln und am Hofe der
ägyptischen Könige genutzt wurden.
Bei Salbölen handelt
es sich um aus Pflanzen gewonnene, stark duftende
Essenzen, denen im Altertum große Heilkraft,
die Verjüngung des Körpers sowie die Entwicklung
besonderer geistiger Fähigkeiten zugeschrieben
wurde.
Den besonderen Stellenwert
von Ölen in der sakralen Welt Ägyptens kannte
man lange Zeit nur von rätselhaften Opfertafeln
und -gefäßen aus Tempelstätten des
Alten Reiches und von einigen sehr seltenen, in ihrer
Vollendung kaum zu überbietenden Skulpturen von
Priestern, die diese Tafeln in edler Manier und voller
Würde in Händen halten.
Auf Opferplättchen
aus Elfenbein wurden 'Heilige Öle' bereits in
der I. Dynastie der ägyptischen Könige als
Salböle vermerkt. Die erste vollständige
Auflistung von 'Sieben Heiligen Ölen' erschien
in alt-ägyptischen Pyramidentexten, und während
der Zeit des alten Königtums auch in einigen
Ländern außerhalb von Ägypten.
Erst in den letzten Jahren
erinnerte man sich aufgrund einiger Grabungsfunde
aus dem Alten Reich Ägyptens an die Geschichte
um die 'Sieben Heiligen Öle der Pharaonen'.
In Sakkarah
- ca. 50 km südl. von Kairo - wurden gleich zwei
Gräber des alten Königreichs geöffnet,
in denen man neben anderen Grabbeigaben sowie Inschriften
und Titeln über die Verstorbenen - Ärzte
am königlichen Hof - einige Gebrauchsgegenstände
für Öle fand, die bisher völlig unbekannt
waren.
In der Grabstätte des Arztes Qar fand
sich eine kleine Alabastertafel, auf der oberhalb
von sieben kleinen Einfüll-Löchern die Namen
der sieben Öle in Hieroglyphen aufgeführt
sind. Die Archäologen nahmen an, dass es sich
um ein Opfertablett handelte.Die Entdeckung des
zweiten Grabes sorgte für besondere Spannung.
Der Innenraum der Grabstätte war mit wundervollen
farbigen Szenen, Inschriften und Lotosblüten
ausgemalt, ausgewiesen als Grab des 'älteren
Sohnes von König Teti - Teti Ankh Kem, Oberaufseher
von Oberägypten und Arzt am Königlichen
Hof'.
Innerhalb der Grabkammer wurden außer dem Sarkophag
nur zwei Artefakte gefunden, was auf ihre außergewöhnliche
Bedeutung im Leben des Verstorbenen schließen
lässt, von denen Dr. Zahi Hawass (Direktor
der Grabungsstätten in Gizeh und Sakkarah) in
seinem Grabungsbericht schreibt:
"Nichts
Vergleichbares dieser Art wurde
bisher aus irgendeiner Periode der
ägyptischen Zivilisation entdeckt."
Der Fund
bestand, neben einer hervorragend erhaltenen Kopfstütze
die einst Kopf und Nacken der Mumie hielt, aus einem
weiteren 'Opfertablett' mit der Aufführung der
7 Öle. Beide Artefakte sind aus feinstem Alabaster
angefertigt.
Dass die kürzlich entdeckten 'Opfertabletts'
in den Gräbern von Ärzten auftauchten verweist
darauf, dass die Öle auch zur Heilung verwendet
wurden. Die Alabastertäfelchen gehörten
ganz offensichtlich zum Handwerkszeug
von Ärzten und haben in diesem Zusammenhang
nichts mit 'opfern' zu tun.
Das
'Alte Reich' der Ägypter
Die Geschichte
um die 'Sieben heiligen Öle der Pharaonen' führt
in das 'Alte Reich' der Ägypter (ca. 3.200-2.600
v.Chr.). Weltanschauung und Lebenseinstellung in dieser
Zeit unterscheiden sich bereits von den nachfolgenden
Epochen Ägyptens in größtem Maße,
um so mehr von der heutigen, insbesondere von der
Lebensanschauung der westlichen Welt.
Um tiefer in die Bedeutung der Natur und der Pflanzenwelt
für die Menschen von damals einzudringen, bedarf
es der Vorstellung, dass die Hochkultur des Alten
Reiches in Ägypten auf dem Fundament noch viel
älterer, höherstehender Zivilisationen beruhte.
Der Hintergrund ihrer Glaubenssysteme beinhaltete
das Wissen um den universellen Charakter des Lebens.
Die Ägypter haben diese Ordnung auf einmalige
Weise auch noch lange nach dem Untergang des Alten
Reiches in ihren Bauwerken niedergelegt. Sie wurden
nach der Proportionslehre der 'Heiligen Geometrie'
und nach dem 'Goldenen Schnitt' errichtet. Sie kannten
die Gesetze des Wachstums, und geben uns ein Modell
ihrer geistigen Weltordnung auch im Hinblick auf ihre
Kenntnis und Wertschätzung der Natur in der intelligenten
und über Jahrtausende erfolgreich durchgeführten
Bewässerungs-Technik ihres Landes am Nil.
Doch mehr
als eine Ahnung von der geistigen Welt des alten Ägypten
können wir uns kaum erlauben. Erzählungen
aus dieser Zeit muten für uns eher sagenhaft
und unglaubwürdig an, als eine Welt voller Magie
und Größe, die unser Vorstellungsvermögen
weit überschreitet.
Wir können aufgrund der neueren Pyramidenforschung
und vieler Ausgrabungen der letzten Jahre davon ausgehen,
dass in diesen eintausend Jahren - möglicherweise
schon viel früher - die Welt der Ägypter
von einer Zivilisation gestaltet wurde, die uns so
weit überlegen war, dass wir ihre Hinterlassenschaft
bis heute nicht einmal verstehen können.
Die ältesten
arabischen Aufzeichnungen aus dem 14. Jahrhundert
sprechen von Schätzen und Bilddarstellungen,
die in den Pyramiden vor der Sintflut in Sicherheit
gebracht wurden, um sie der Nachwelt zu hinterlassen.
Die Beschreibung dieser Schätze hört sich
sagenhaft an:
Die Schatzkammern wurden angefüllt mit reichen
Schätzen, mit Geräten und Bildsäulen
aus kostbaren Edelsteinen, mit Geräten aus vortrefflichem
Eisen, wie Waffen, die nicht rosten, mit Glas, das
sich zusammenfalten lässt, ohne zu zerbrechen,
mit seltsamen Talismanen, mit den verschiedenen Arten
der einfachen und zusammengesetzten Heilmittel und
mit tödlichen Giften. Außerdem ließ
man dort Gefäße aufstellen, in denen sich
Arzneitränke und Ähnliches befanden.
(Quelle: 'Die vierte Pyramide' - Manfred Dimde
- Droemer-Verlag) www.nostradamus-dimde.de
Der Autor beschäftigt sich sehr intensiv
mit dem historischen Zeitraum des altägyptischen
Reiches. Erkenntnisse und Überlegungen gehen
dahin, dass Nordafrika von mehreren, sehr unterschiedlichen
Menschengruppen bevölkert war, möglicherweise
von Menschen ganz anderen Ursprungs und anderer Natur
als man bisher für möglich hielt.
Woher
sie kamen und welcher Rasse sie angehörten, mag,
um zurückzukommen auf die Sieben heiligen Öle
der Pharaonen, für diese Betrachtung weniger
wichtig sein, als auf welcher Bewusstseinsstufe sie
standen und über welche Wahrnehmungsfähigkeit
sie verfügten. Vieles deutet darauf hin, dass
sie, vergleichbar mit den Ureinwohnern Australiens,
der ältesten Zivilisation die heute auf unserer
Erde lebt, nicht nur ein transpersonales, holographisches
Erinnerungsvermögen hatten, sondern auch eine
mehrdi-mensionale Auffassungsgabe für den sie
umgebenden Kosmos sowie für die Natur.
Ihr Seh-
und Hörvermögen und ihre gesamte sinnliche
Wahrnehmung dürfte sich von unserer derzeitigen
sehr unterschieden haben. Diese
holographische Sichtweise umfasste nicht nur ihr Miteinander
in einem Gemeinschaftsbewusstsein, sondern könnte
sich auf alle ätherischen und feinstofflichen
Bereiche erstreckt haben.
Das bedeutet einerseits, Zusammenhänge
direkt wahrzunehmen und nicht über Jahrhunderte
zu erforschen. Andererseits ergibt sich dadurch eine
Kommunikationsebene zwischen allen Dimensionen und
belebten Schöpfungsformen. Viele Hintergründe
des für unsere heutige Zeit unverständlichen
Jenseitsglaubens und Totenkultes der Ägypter
sprechen dafür.
Ein solches
Bezugssystem eröffnet selbstverständlich
ganz andere Möglichkeiten, da Koinzidenzen oder
Projektionen in ihren Zusammenhängen und Wirkungsweisen
unmittelbar überschaubar sind. Bezieht man
die Konsequenz daraus auf die multidimensionale Wahrnehmung
der materiellen sowie feinstofflichen Eigenarten des
Pflanzenreiches, so wird verständlich, dass die
unterschiedlichen Wirkungen der Pflanzen und deren
Schwingungsbereiche erkannt und entsprechend eingesetzt
werden konnten. Ein Verfahren zu entwickelte,
um in ätherischen Ölen die Essenz und die
Schwingung der Pflanzen zu konzentrieren ist nur ein
folgerichtiger Schritt.
Das hoch differenzierte Wissen um die Wirkung bestimmter
Elixiere und die geistige Verflechtung des Menschen
mit dem Pflanzenreich, die Wertschätzung der
universellen Gesetzmäßigkeiten und ihre
Auswirkungen auf den menschlichen Geist, gingen mit
der Epoche des Alten Reichs weitgehend verloren.
Ärzte
und Heiler im alten Ägypten
Aus dem
Alten Reich Ägyptens war bisher nur ein Mann
als Arzt bekannt, der legendäre Imhotep,
Groß-Wesir, Astronom, 'Oberster Vorlesepriester',
Chef-Architekt und Wissenschaftler, der in Sakkarah
unter König Djoser die Stufenpyramide erbaute.
Nach seinem Tode wurde er als Heiler vergöttlicht
und als Sohn des Gottes Ptah - dem 'Architekten des
Universums' - verehrt.
Der
vergöttlichte Imhotep wirft die Frage auf, welche
Qualifikation ein Arzt im alten Ägypten am Hof
der Pharaonen aufzuweisen hatte.
Aus alten Dokumenten
geht hervor, dass damals die Ausbildung von Medizinern
in Heliopolis erfolgte, dem geistigen, wissenschaftlichen
und astronomischen Zentrum im alten Ägypten.
Ihre Ausbildung umfasste 20 Jahre; sie studierten
Mathematik, Kosmologie, Astrologie, Pflanzenkunde,
Psychologie sowie verschiedene Heilweisen. Sie standen
neben weltlichen Aufgaben im Rang eines Priesters,
wenn nicht Hohepriesters, wobei der Begriff 'Priesterschaft'
nicht in seinem heutigen Sinne verstanden werden kann.
Ihre 'Religion' war das Wissen um die universelle
Ordnung.
Die Betreuung eines Pharaos
und seiner Familie hätte keine geringere Qualifikation
zugelassen. Der König war für
Ägypten die zentrale weltliche und spirituelle
Macht, er war ein heiliger Mann, ein Priester-König
und wurde gleichzeitig als göttliche Inkarnation
verehrt. Er war Erhalter der Weltordnung. Eine wahrhaft
verantwortliche Aufgabe für einen Arzt!
Bis in
die Zeit der ersten Pharaonen lässt sich ein
Ritual zurückverfolgen, das der Erneuerung der
Herrschaftskraft diente, das Sed-Fest. Aus
den Riten dieses Festes ist bekannt, dass der König
sich an einem speziellen Ort einer 'Verjüngung'
unterzog, an dem in geheimer Mission die Priester
und Ärzte beteiligt waren. Ihnen oblag es, die
körperlichen, geistigen und energetischen Fähigkeiten
des Königs zu überprüfen bzw. auf den
neuesten Stand zu bringen. Das Feiern von Sed-Festen
wurde auch auf das Jenseits übertragen, womit
die Kraft der Geist-Seele des Königs auch nach
seinem Tode unterstützt und erhalten werden sollte.
Die 'Heiligen Öle' spielten eine wesentliche
Rolle bei diesem 'Verjüngungsritual', das
auch in anderen Kulturkreisen vollzogen wurde.
Die Tibeter sprechen von der 'Alchemie der Verjüngung':
Um das gesamte Potential des menschlichen Körpers
auszuschöpfen, entwickelte man Rezepte, mit denen
die Körperzellen aufgefrischt und die feinstofflichen
Essenzen in ihnen gereinigt werden sollten. Einige
der wirksamsten pflanzlichen Elixiere werden dort
noch heute zubereitet, wobei betont wird, dass ihre
Wirksamkeit ebenso sehr vom Zubereitungsritual abhängt
wie von den benutzten Wirkstoffen. Sie werden nach
ausgefeilten Vorschriften hergestellt.
Wie die
Tibeter hatten auch die Ägypter einen 'Gott der
Elixiere' - NEFERTEM.
Nefertem wurde verehrt als Schutzgott der Heilkunst
im Zusammenhang mit der Heilwirkung von Pflanzen.
Mit dem Gott der Öle, Düfte und Wohlgerüche
konnten die Ägyptologen und Archäologen
wenig anfangen, erschien ihnen sein Zuständigkeitsbereich
- reduziert auf die Bedeutung von Düften und
Parfüms in unserer Zeit - allzu trivial.
Für
die alten Ägypter jedoch, mit ihrem holistischen,
universellen Weltbild, waren Düfte, Öle
und Parfüms nicht nur verbunden mit Schönheit
oder Luxus für die Damenwelt, sondern hatten
eine enorme Bedeutung im spirituellen und therapeutischen
Bereich. Daher spielte Nefertem keine Nebenrolle
im umfangreichen Pantheon der Götterwelt Ägyptens,
sondern hatte im Alten Reich als Gott der Heilung
eine herausragende Sonderstellung.
Nefertems
hingebungsvolle, mitfühlende Natur zeigte sich
darin, dass er den ermüdeten, hinfällig
gewordenen und verwundeten Sonnengott Ra von seinen
Leiden befreit, indem er ein Elixier aus bestimmten
Pflanzen und Blüten herstellt, das den alternden
Ra zu Jugend und Schöpferkraft zurückbringt.
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alt-ägyptische
Duftölgefäße

Ölkanne
aus dem Grab Tutanchamun

Ölgefäß
aus Alabaster - Grab Tutanchamun

alt-ägyptische
Zeremonie mit Ölen, die Damen tragen den Duftkegel
auf dem Scheitel

Mundöffnungsritual

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Eine
uralte Tradition
Die Gesamtwirkung
pflanzlicher Duftstoffe zur Selbstheilung, zur Stimulierung
des Körpers, der Psyche und des Geistes ist auch
in anderen Kulturkreisen seit Jahrtausenden überliefert.
Die Sumerer erwähnen den Gebrauch von ätherischen
Ölen auf Schrifttafeln um die Zeit von 1.500
v.Chr. Ihre Heilwirkung geht aus ägyptischen
Papyrusrollen aus der Regierungszeit des Cheops (ca.
2.500 v.Chr.) hervor.
Verschiedene Anwendungsbereiche, wie die der Aromatherapie,
sind noch heute als Präventivmedizin bekannt;
doch unsere derzeitigen Kenntnisse sind nur ein Abglanz
des einstigen Wissens über die Wirkkräfte
von pflanzlichen Elixieren. Ihre Herstellung und
Anwendung gehörte zu den am besten gehüteten
Geheimnissen der Alten Welt. Es waren die Priester/innen,
Schamanen und Medizinmänner, die über dieses
Wissen verfügten, woraus sich entnehmen lässt,
dass den Pflanzen gleichzeitig ihre geistige Natur
zugestanden wurde.
Vielleicht können wir uns heute kaum vorstellen,
dass es vor Jahrtausenden einen 'Wissenschaftszweig'
gab, der die tiefe Verflechtung zwischen Geist, Natur
und Mensch so genau kannte. Und nicht nur das, es
muss Spezialisten gegeben haben, die ein Verfahren
entwickelten, um 'den Geist in die Flasche zu bringen'.
Auf den
archaischsten Darstellungen taucht aus einem Baum
wachsend eine Gottheit auf, die aus einer Duftölkanne
libidierend den Pharao versorgt und eine Palette mit
den Gegenständen oder Symbolen trägt, die
wir von den alten Opfertafeln kennen.
Diese
typische Kanne wurde sogar in die Schrift aufgenommen,
sie befindet sich als Hieroglyphe auf den ältesten
Opfertafeln für Öle aus dem Alten Reich,
wie auch auf den sogen. 'offering-plates' der Ärzte
aus Sakkarah.
Opfertafeln für Öle aus ägyptischen
Tempeln oder die vielfachen Darstellungen von Opferszenen
geben Auskunft über ihre Wertschätzung und
Bedeutung. Man brachte sie den
Göttern nicht nur zum Dank als Opfer dar, sondern
man schlug über ihre spirituelle Eigenschaft
eine Brücke zu den Göttern, besser gesagt
zu anderen Dimensionen des Geistes.
Das Einölen der Götterstatuen gehörte
zu den heiligsten Handlungen, die nur vom Pharao oder
von einer ausgewählten Elite der Priesterschaft
in Tempelbereichen vollzogen wurde, zu denen kein
anderer Zutritt hatte. Daraus lässt sich eine
höchst spirituelle und energetische Handlungsebene
ableiten.
Die körperliche und geistige Grundversorgung
des menschlichen Seins, sei es auf dieser Erde oder
im Jenseits, erfolgte im Glauben der Ägypter
durch Öle.
Bei keiner
der vielen Darstellungen - meist Opferszenen aus Tempeln
und Gräbern Ägyptens - fehlen Pflanzen und
Gefäße mit Ölen und Duftstoffen. Dutzende
im Grab Tutanchamuns (1.345 v.Chr.) gefundene Salbgefäße,
vorwiegend aus Alabaster, enthielten fast 400 Liter
parfümierter Öle und Salben.
Berechtigterweise erhebt sich die Frage nach dem geheimnisvollen
Hintergrund dieser Bräuche sowie der speziellen
Vorliebe für Alabaster, denn die Ägypter
haben nichts 'zufällig' oder aus einem Aberglauben
heraus getan. Die Ewigkeit
der Dinge, der Dualismus und die Synchronizität
der Erscheinungen waren für die Ägypter
ein Brückenschlag in ihre geistige Welt.
Besonders
auffallend sind, vor allem bei religiösen Szenen
im Tempel, die auf dem Kopf getragenen 'Duftkegel'.
Sie enthielten das in Wachs oder Harz gebundene Öl.
Durch die Körperwärme schmolz das Wachs
und setzte die Öle frei. Die Duftkegel werden
in den Inschriften auch 'Blütenkrone auf dem
Scheitel' genannt.
Besonders bei den Bestattungsritualen spielten Öle
eine bevorzugte Rolle. Die besterhaltenen Mumien Ägyptens
sind diejenigen, bei denen offensichtlich besonders
große Mengen aromatischer Öle benutzt wurden.
Doch auch nach der Konservierung wurden - vor allem
beim 'Ritual der Mundöffnung' - an der Mumie
des Verstorbenen Öle verwendet. Die Priester
vollzogen ihre Aufgabe mit Räucher- und Ölgefäßen
in den Händen, während der Totengott Anubis
die Mumie hielt.
Die
Priesterinnen deuteten mit einer symbolischen Geste
auf ihren Kopf, um den Verstorbenen an die Zentren
seines Geistes zu erinnern, den mentalen Kommunikationszentren,
denn der Verstorbene wird über sie 'seiner Sprache
im Jenseits mächtig', was erklärt, dass
es um geistige Kommunikation geht. Auf diese Weise
versorgt, war der Verstorbene für das Jenseits
vorbereitet.
Im
Erkennen oder Erschaffen von Dualität, Koinzidenzen
und Synchronizität in allen Lebensbereichen waren
die Ägypter wahre Meister. Das Verständnis
der Ägypter für die 'Sieben Heiligen Öle
der Pharaonen' findet daher seine Entsprechung auch
in der hermetischen Lehre - WIE OBEN SO UNTEN.
Der lebensspendende Nil war ihnen nicht
nur heilig, weil er für Nahrung sorgte, sie betrachteten
ihn als die Wirbelsäule ihres Landes. Sie erbauten
ihre Pyramiden und Heiligtümer entlang des Nils
entsprechend der Anordnung eines 'Siebenfachen Lichtschirmes',
der den sieben Chakrenbereichen entspricht, und sahen
darin Energiezentren des Geistes einer höheren
Evolution.
Die Ägypter entfalteten in diesem Modell den
Entwurf für eine lebendige Doppelhelix, die mit
den körperlichen und psychischen Aspekten des
Menschen arbeitet und das menschliche Bewusstsein
erweitert.
Die
'Sieben Heiligen Öle
der Pharaonen' in unserer Zeit
Red-Amber,
Moschus, Jasmin, Rose, Amber-Kaschmir, Sandelholz,
Lotos
Erstaunlicherweise
gibt es auch heute noch Eingeweihte, die die 'Sieben
heiligen Öle' und ihre Bedeutung kennen. Es gibt
in Ägypten einige Heiler, denen das alte Wissen um
die Öle noch vertraut ist und die dieses Wissen in
Seminaren oder Einführungen mehr oder weniger bedingungslos
herausgeben.
Wir
können diese Elixiere nutzen als therapeutisches
Werkzeug, als profundes Mittel, um Körper und
Geist in Balance zu bringen und unsere bewusste Wahrnehmung,
bzw. unser Bewusstsein zu erweitern. Das
Gesamtspektrum der sieben Öle verbindet die geistige
Natur des Menschen mit seinem körperlichen Sein
im Hier und Jetzt, über alle kulturellen oder
religiösen Glaubenssätze hinaus.
Die
Öle sind 'Lehrer', die in ihrer eigenen
Intelligenz erfassen, was wir brauchen. Sie sind dazu
geeignet, unsere Lernprozesse in diesem Leben zu unterstützen,
indem sie unsere Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit
auf den verschiedenen Bewusstseins-Ebenen erleichtern.
Jedes einzelne der sieben Öle hat eine Zuständigkeit
für einen der sieben Lebens-Aspekte und wirkt
auf seiner speziellen Ebene. Sie reinigen, beleben
und balancieren die Chakren und die feinstofflichen
Körper.
Das bedeutete für die ägyptischen
Priester/innen gleichermaßen, über spirituelle
Bildung und Wissen zu verfügen! Sie hatten ein
tieferes Verständnis um die menschliche Natur.
Sie waren sich der Gleichzeitigkeit ihres Seins in
verschiedenen Welten bewusst und haben diese aktiv
und kreativ gestaltet! Daher waren Sie Meister auf
dem Gebiet jedweder Kommunikation zwischen dem 'Diesseits
und dem Jenseits' und konnten Störungen der Psyche
oder Krankheiten im Körper Ursachen zuordnen,
an die wir heute kaum zu denken wagen. Die Heiligen
Öle waren ihre Begleiter!
März
2003
Usch
Henze
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Verwendung - Einführung
und Nutzung in Deutschland
Markenschutz !!
Den
obenstehenden Artikel habe ich im Jahre 2003 veröffentlicht.
Erst im März 2007 wurde ich darüber informiert, daß
'Die Sieben Heiligen Öle der Pharaonen' unter dieser
Bezeichnung in Deutschland bereits seit 2004 einem
Markenschutz unterliegen, ein weiterer Markenschutz
ist für die sogen. 'Höheren Öle der Pharaonen' beim
Patentamt anhängig.
Da
ich im Laufe der letzten Monate verschiedentlich in
sehr speziellen Fällen (!) mit dem Markenschutz sowie
dem Vertrieb und der Verwendung der Pharaonenöle in
Verbindung gebracht wurde, versichere ich
hiermit ausdrücklich, dass ich zu keiner Zeit mit
dem Verkauf der Öle befasst war und weder mit dem
Markenschutz, noch mit den Personen in Ägypten oder
in Deutschland etwas zu tun habe, die heute ihre Rechte
an den Ölen vertreten.
Über
einen Markenschutz mag man denken wie man will, die
inzwischen personenbezogene Handhabung und der damit
verbundene Anspruch auf das Wissen um die Öle ist
aus meiner Sicht fragwürdig.
Die
Bezeichnung der 'Sieben Heiligen Öle der Pharaonen'
wurde schon vor vielen Jahren von Archäologen verwendet.
Das Hintergrund- und Heilwissen um die Öle ist Jahrtausende
altes überliefertes Wissen und folglich in Ägypten
auch heute noch einer ganzen Reihe von Personen bekannt.
"Die
Sieben Heiligen Öle der Pharaonen" werden derzeit
in Ägypten unter dieser Bezeichnung verkauft, ohne
den Hinweis, dass sie in Deutschland einem
Markenschutz unterliegen.
Als
ich vor einigen Jahren die Pharaonen-Öle in Deutschland
vorstellte und - nach umfangreichen Recherchen ihrer
Historie und Anwendung in Ägypten sowie unter Einbeziehung
des alten Wissens der Tibeter - Chakra-Seminare dafür
ausgearbeitet habe, waren die ägyptischen Öle noch
'frei'.
Daher
weise ich alle früheren Teilnehmer meiner Seminare
über "Die
Sieben Heiligen Öle der Pharaonen" und "Die
Höheren Geistigen Essenzen der Ägypter" sowie
andere Personen, denen die Öle unter dieser oder ähnlicher
Bezeichnung in Ägypten oder in Deutschland verkauft
werden, darauf hin, dass sie nicht berechtigt sind
Einführungen für die Öle zu gestalten bzw. unter dem
Markennamen in Seminare einzubinden oder zu verwenden
oder das 'Wissen' um die Öle zu verbreiten.
Dies gilt nicht, wenn Sie jedes der Öle unter
dem Eigennahmen(z.B. Lotos, usw.) führen oder anbieten.
Usch
Henze - März 2007
Zusatz
und Änderung - Januar 2012
Dem
oben ausgeführten Antrag auf Markenschutz wurde
von Seiten des Patentamtes nicht stattgegeben.
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Das Herstellungsland
der meisten dieser Öle ist Ägypten. Die Knospen, Blüten,
Blätter oder Früchte jeder Sorte werden sorgsam gepflückt
und verarbeitet, um den reinen Blüten- oder Pflanzensaft
zu erhalten. Diese Essenzen sind 'Ätherische Öle'
in ihrer natürlichsten Form als flüssige Bestandteile
duftender Pflanzen, die zwar schon als Öle eingestuft
werden, jedoch eine völlig andere Konsistenz besitzen
als gewöhnliche Pflanzenöle wie z.B. Sonnenblumen-
oder Mandelöl. Sie sind hochgradig flüchtig und hinterlassen
auf Fließpapier im Gegensatz zu anderen Ölen in der
Regel keinen Fettfleck.
Um ihre Eigenschaften
zu erhalten wird dieser Blütensaft mit Jojoba-Öl gemischt,
einem fast fettfreien, geruchlosen Basisöl. Diese
Mischung wird in pures, natürliches Pflanzen-Öl umgewandelt,
welches Duft, Farbe und Frische und vor allem seine
Wirkung für lange Zeit behält. Außer den 'Heiligen
Ölen der Pharaonen' werden in Ägypten von fast allen
Blumen und Früchten des Landes Öle hergestellt. Sie
sind die Extrakte für alle Parfüms die in der Welt
hergestellt werden, als natürliche, ursprüngliche
Essenz von Pflanzen.
Diese Öle können als
Parfüms oder zur Herstellung eigener Parfüm-Mischungen
verwendet werden, für kosmetische Artikel, als Badezusatz
sowie zur Aroma-Therapie, zur Balancierung der Haut
und des Körpers. Die Vielzahl der Öle kann man kaum
aufzählen, hier nur einige Beispiele: Lavendel, Zitrone,
Mimosa, Orange, Gardenia, Mango, Heliotrop, Weihrauch,
Pfefferminz, Myrrhe.
Das
Monopol für die Herstellung der ägyptischen Öle liegt
in der Hand der ägyptischen Regierung.
Die Hersteller sind daher ausgewählte, größere Unternehmen,
die stolz auf ihre traditionell erzeugten und hochwertigen
Produkte sind. Wir können davon ausgehen, dass sie
dem Reinheitsgebot der staatlichen Kontrolle unterliegen,
da Ägypten ca. 70% dieser Öle an die Parfüm- und Kosmetik-Hersteller
der ganzen Welt liefert und auf diesen Handel wirtschaftlich
angewiesen ist, um Devisen ins Land zu bringen.
Der restliche Teil
der Produktion wird zur Herstellung von Medikamenten
auf pflanzlicher Basis verwendet, der verbleibende
Rest davon wird in seiner ursprünglichsten Form in
der Aromatherapie genutzt. Es ist jedoch darauf hinzuweisen,
dass einige der in Ägypten angebotenen Öle aus anderen
Ländern eingeführt werden (Marokko, Indien und Tibet).
Man sollte beim Kauf
der Öle darauf achten, daß sie entweder direkt vom
Hersteller oder aus einem der vertrauenswürdigen Geschäfte
stammen, die spezialisiert sind auf Öle. Von
einem Erwerb im Basar oder einem Souvenirladen ist
unbedingt abzuraten, und auch unter den sogenannten
'Fachhändlern' gibt es schwarze Schafe, die die Öle
verdünnt und zu teuer oder ggfls. zu billig anbieten.
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