Faszination Kraftorte

(Seite 2)

Ihre Errichtung wird wohl deshalb in alten Legenden und in der Mythologie meistens den 'Göttern' zugeschrieben. Welchen Wesen wir auch immer das Wissen und die Strategie zum Einsatz übergeordneter Kräfte zuordnen wollen, sie wußten offenbar, wie an den markierten Orten, die aus der Erde strömenden Kräfte mit kosmischen Strömungen verknüpft und zur Fruchtbarwerdung des Landes verteilt werden konnten.

Typisch für diese Anlagen ist, daß sich in ihrem Zentrum Bauwerke befinden wie Pyramiden, Steinkreise, Dolmen, Menhire, Tempel oder eine natürliche Anordnung von Felsen und eine oder mehrere unter- oder oberirdische Quellen. Das ionisierte Wasser der zugehörigen Quellen wird aus diesen Gründen nicht umsonst als wundertätig bzw. heilend angesehen.

Forschen wir noch immer nach einem Sinn oder einem Zweck dieser Anlagen, so stellt sich heraus, daß die Erbauer multidimensional gedacht haben und diese Kraftorte vielen verschiedenen Zwecken dienten. Nichts - aber auch nicht das Geringste - wurde dabei dem Zufall überlassen.

Die Nutzung eines oder mehrerer Energienetze im terrestrischen und im atmosphärischen Bereich der Erde beruhte, wie wir mehr und mehr feststellen, auf dem Verständnis einer gesetzmäßigen Ordnung des Universums und auf dem Wissen, daß die Gesamtheit unserer physikalischen Realität durch die Geometrie von Raum und Zeit manifestiert wird.

Für Menschen der Hochkulturen der alten Zeit war der Planet Erde ein lebendiger Körper, durchzogen von Lebensströmen mit Energiezentren und umgeben von feinstofflichen Körpern. Die Energiebahnen nannte man 'Drachenströme' oder 'Hellwege', auf deren energetischen Hauptpunkten man geophysikalische Bauwerke errichtete. Diese globale Struktur war ausgerichtet nach dem Muster der Energieströmungen, die man aus irdischer Sicht zwischen den Sternen beobachtete. Jedes Energiezentrum identifizierte sich mit einer Himmelsregion, einer Galaxie, einem Stern oder Planeten, dessen individuelle Kraft auf bestimmte Weise Einfluß nehmen konnte. Danach waren die Orte ausgerichtet und erhielten ihr 'heiliges Maß'.

Der Charakter irdischer oder kosmischer Kräfte und deren Zusammenwirken wurde als eine Notwendigkeit zur Erhaltung des Lebens erfaßt. Priester-Wissenschaftler und -Wissenschaftlerinnen waren die Hüter der 'Steinzeit' und die Erhaltung und Förderung des Lebens war ihre Religion. Sie waren die Nachfolger und Bewahrer eines Wissens noch viel älterer Zivilisationen der Erde.

***

Bei der Errichtung der alten Bauwerke spielte das 'Königreich der Steine' eine wesentliche Rolle. Steine sind unsere ältesten 'Brüder' auf der Erde. Der Stein hat einen direkten Bezug zu den Elementen, die seine Entstehung und sein lebendiges Energiefeld beeinflußt haben, er trägt die Ur-Information von Entstehung des Lebens aus der planetarischen Entwicklungsgeschichte der Erde in sich. Er bewegte sich vor Millionen von Jahren in einem Feuerstrom (Lava) und kam in Berührung mit kosmischen Einflüssen.

Erde, Luft, Wasser und Feuer haben seine spezifischen Strukturen gebildet und ihm seine Entwicklungsgeschichte vermittelt. Natürliche chemische Prozesse haben sein Aussehen, seine Eigenschaften und seinen kristallinen Gehalt und dadurch seine Aura und Wirkkraft gebildet. Der Stein ist, je nach Quarzanteilen, ein ausgezeichnetes Speichermedium, da Quarz aus Silizium besteht, das wir heute auch in der Computertechnik verwenden.

Der Stein ist daher Informationsträger und kann als Mittler zwischen den Dimensionen eingesetzt werden. Das Bewußtsein des Steines bildet einen Raum, der durch eine geistige oder elementare Kraft beseelt werden kann.

Der nächste folgerichtige Schritt war, den Stein nach den Gesetzen der heiligen Geometrie in eine Form zu bringen. Der Stein wurde nicht willkürlich als Baumaterial verwendet, sondern eine bestimmte Art von Gestein wurde oft aus entfernten Gegenden herbeigeschafft, weil seine besondere Qualität für einen ausgewählten Ort und eine spezifische Konstruktion passend war, die mit der besonderen terrestrischen und kosmischen Qualität des Ortes übereinstimmte und zu dessen Maß beitrug, d.h. zu seiner Ordnung.

Darüber hinaus diente der Stein in der Alten Welt als Instrument zur Erfassung von Schwingungen, sozusagen der 'kosmischen Maße' des Ortes sowie zur Gestaltung eines Bauwerkes. Diese heiligen Instrumente der Alten Welt wurden bewahrt und gehütet als unermesslich kostbare Kleinodien. Sie liegen heute teilweise unerkannt in den Museen unserer Welt.

Wer hätte dieses Wissen unseren Vorfahren zugetraut? Wer von uns könnte die Konsequenz dieses Wissens erahnen? Es ist voraussichtlich eine globale und kosmische Physik, Geometrie und Chemie, um deren Verständnis sich derzeit die Astrophysik und Raumfahrt bemüht.

....... und da ist noch mehr!

weiter zur NÄCHSTEN SEITE

Praxis für transpersonale Psychologie - Usch Henze