Faszination Kraftorte

Das Schönste, das wir erfahren können, ist das Rätselhafte.
Es ist die Quelle aller wahren Kunst und Wissenschaft.
Wem die Emotion fremd ist, wer nicht mehr innehalten kann,
um zu staunen und von Ehrfurcht erfüllt dazustehen,
ist so gut wie tot; seine Augen sind verschlossen.

Albert Einstein

Innerhalb der vergangenen 20 Jahre hat das Thema der Kraftorte und der Geheimnisse der Landschaft, insbesondere im Zusammenhang mit den Energiewissenschaften, zunehmendes Interesse geweckt. In allen Teilen der Erde werden mehr und mehr dieser megalithischen Anlagen entdeckt und erforscht. Die Errichtung von ‘Kraftorten’ weist auf die frühe Existenz einer oder mehrerer Zivilisationen hin, die mit dem Umgang kosmischer und irdischer Naturgewalten vertraut waren.

Umfangreiche Messungen haben ergeben, daß an Kraftorten tellurische und kosmische Strömungen zusammenfließen und wesentlich höhere Schwingungen vorhanden sind als andernorts. Erweiterte Forschungen ließen den Schluß zu, daß die alten Plätze zur Heilung dienende Kräfte ausstrahlen; man spricht manchmal von ‘antikem Ultraschall’. Auffallende Lichterscheinungen und Klänge, die seit Jahrhunderten beobachtet werden, mögen unsere Vorstellungskraft übersteigen. Doch die Entladung freier Energie an diesen Brennpunkten ist keineswegs verwunderlich.

Es wäre eher erstaunlich, wenn diese Phänomene an den Kraftplätzen nicht zu beobachten wären; sie sind keineswegs unerklärbar, sondern tauchen bei der Entstehung eines starken Energiefeldes auf. Die astronomischen Ausrichtungen und die oft steinzeitliche ‘technische Einrichtung’ der Bauwerke an den Kraftorten erscheinen uns verwirrend, doch sie weisen noch auf einen anderen, universelleren Bezugsrahmen hin und sprechen dafür, daß Menschen der Vorzeit sie für globale Zwecke genutzt haben. Alle großen Kulturen waren verbunden mit den Sternen und mit großem Wissen über Kosmologie, Mathematik, Physik, Geometrie, Geomantie und Astronomie. Ihrem universellen Bezugsrahmen nähern wir uns erst an.

Abgesehen von mystischer Faszination, erkennen wir in den alten Kulturstätten noch andere Merkmale. Wie wir heute wissen, handelt es sich um mehr als Grabanlagen, religiöse Kultzentren, astronomische Observationsanlagen zur Kalenderbestimmung oder um Einrichtungen, die dem ‘frühen Menschen’ die Beobachtung der Jahreszeiten ermöglichten. Dafür steht ein derartiger Aufwand nicht. Die Stätten wurden teilweise für diese Zwecke genutzt, was jedoch nicht bedeutet, daß dies ihre ursprüngliche Bestimmung gewesen ist.

Betrachten wir in der Millionen Jahre alten Geschichte unserer Mutter Erde, wie vor undenkbar langer Zeit unsere heutigen Kraftorte vorbereitet wurden, so scheint unser Planet bei der Gestaltung, Bildung und Bewegung von Landmasse einem geometrisch-kristallinen Muster zu folgen, wodurch auf natürliche Weise an bestimmten Schnittstellen Kraftzentren entstehen, die wie Perlen auf einem großen Gitternetz liegen. Diese Energiezentren wurden durch teilweise gigantische sakrale Gebäude in der auf der Heiligen Geometrie beruhenden Architektur betont und beeinflußt.

 

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Praxis für transpersonale Psychologie - Usch Henze