Geistiges Heilen - spirituelles Heilen - Energiearbeit (Geistheilung)


Geistiges Heilen beruht auf einer Jahrtausende alten Tradition und ist keine Erscheinung der Neuzeit. Es waren die Schamanen, Medizinmänner, Druiden, Priesterinnen und Priester der alten Kulturen, die die hohe Kunst des Heilens ausübten; dabei waren sogar manche Könige des Altertums, denen man heilende Kräfte nachsagte.

In vielen Ländern der Erde wird spirituelle Heilung in ununterbrochener Tradition bis heute ausgeübt, in Europa leider über einen langen Zeitraum bis auf wenige Ausnahmen vergessen, z.B. in England, wo spirituelle Heiler seit Jahrzehnten mit Ärzten in Kliniken und Praxen zusammenarbeiten.

Heute erleben alternative und spirituelle Heilweisen auch in Deutschland eine Renaissance, und wir finden unter dem Ansatz der ganzheitlichen Medizin seit Jahren eine positive Öffnung, unter anderem weil die Schulmedizin und unser Gesundheitssystem in vielen Bereichen an ihre Grenzen stoßen. Manche Menschen sind von der Schulmedizin "austherapiert" und erwägen erst dann den Weg zu einem Geistheiler.

Gleichwohl gibt es starke Gegenströmungen, einmal reicht der lange Arm der Pharma-Industrie sehr weit. Andererseits herrscht große Unwissenheit über geistige Heilmethoden in weiten Teilen der Bevölkerung. Das ist nicht verwunderlich.
Im Mittelalter wurden geistige Heilweisen gänzlich verdrängt, ja sogar unter Strafe gestellt, das gesamte Wissen der Naturmedizin war "des Teufels". Die Behandlung von Kranken wurde als Eingriff in den göttlichen Willen angesehen. Heiler und Heilerinnen wurden während der Inquisition als Hexen verbrannt, ihre Heilweisen als 'böse Magie' dargestellt.

Geistiges Heilen

gestern und heute

 

So ist es kein Wunder, dass das alte Wissen verloren ging. Vielen Menschen fällt es bis heute schwer, diesen 'Schock' zu überwinden und wieder Vertrauen zu finden.

Da es beim geistigen Heilen nicht nur um "Handauflegen" geht - obwohl das eine der bekanntesten Möglichkeiten der Übertragung von Heilenergie ist -, oder um den oft unverstandenen Begriff "Energiearbeit", sollten wir vielleicht doch ein wenig von den alten Traditionen wissen.

Einst war auch bei uns, wie anderswo auf der Welt, über Jahrtausende hinweg größter Wert auf die Erhaltung und Weiterentwicklung eines unschätzbaren Wissens um ganzheitliche Heilung gelegt worden.

Dieses Wissen war den Menschen "heilig" und wurde über Generationen an diejenigen weitergegeben, die sinnvoll damit umgehen konnten. Es war Teil einer Ausbildung naturwissenschaftlicher und metaphysischer Disziplinen, die mehr als zwanzig Jahre umfasste.

Unter Heilung verstand man im Altertum die Anwendung von naturmedizinischen Mitteln vorwiegend in Verbindung mit geistigem Heilen, vor allem aber als eine Präventivmedizin für Körper und Seele.

Die geistigen Ansätze zur Heilung entsprachen einem ganzheitlichen Konzept aus sehr alter Zeit. Viele dieser Komponenten sind uns - häufig in unverständlicher Form - aus der alten Volksmedizin noch geläufig.




In die Vielfalt der Heilungsmethoden wurden bestimmte Rituale einbezogen, die im weitesten Sinne als "Schritte der Einweihung" zu sehen sind. Die "Medizin" der alten Völker war in erster Linie auf das Bemühen ausgerichtet, einen Ausgleich der in der Dualität gelebten geistigen und materiellen Komponenten herzustellen.
Das bedeutete, in der Vielfalt des Lebens zunächst ein Wissen um die gegensätzliche Natur der Dinge zu erwerben. Daher waren Belehrung und Schulung von elementarer Bedeutung, denn ein geistiges Grundwissen in verschiedenen Stufen - je nach Personen, Gruppen oder einem anderen Grad des Einzuweihenden - führte den Menschen zur Bewusstheit.

Die alten Völker hatten große Achtung vor dem Prozess des Lebens, sie wussten, dass jedes körperliche Symptom ein Ausdruck der Seele ist. Sie haben aus ihren Beobachtungen der Natur und des sie umgebenden Kosmos vielfache Möglichkeiten der Heilung erforscht, wobei die unterschiedlichen energetischen Kräfte der Erde sowie kosmische Einflüsse berücksichtigt und in Heilprozesse einbezogen wurden.

Heilerinnen und Heiler haben nicht nur "Kräutermittelchen" angewendet, sie kannten auch die Wirksamkeit differenzierter Strahlungsfelder bestimmter Plätze und bezogen sie gekonnt für seelische und körperliche Behandlungen in ihre spirituelle Arbeit ein, die z.B. durch zusätzliche Anwendung des Wassers heilender Quellen oder Hinzunahme von heilenden Steinen und Kristallen, ätherischer, pflanzlicher Essenzen und Heilkräutern, für die Begriffe des modernen Menschen an Wunder grenzten.


Diese Orte waren noch in der Antike bekannt. Ein Beispiel dafür sind die griechischen Asklepios-Tempel, in denen der "Heilschlaf" durchgeführt wurde. Der Arzt und Heiler Asklepios wurde in der Alten Welt vergöttlicht.

Der noch relativ gut erhaltene Asklepios-Tempel bei Pergamon zeigt darüber hinaus, dass dort umfangreiche Wasserkuren in den Heilprozess einbezogen wurden. Diese antiken "Kliniken" standen innerhalb großer Tempelanlagen am "heiligen Ort", einem Ort, der von hohen Schwingungen aufgeladen war, ebenso war es das hoch ionisierte Wasser das dort aus "heiligen Quellen" floss.

Einer der berühmtesten Ärzte Griechenlands des zweiten Jahrhunderts - Claudius Galenus, auch Galenos von Pergamon genannt - hatte seine bis heute hochgeschätzten Erkenntnisse aus der naturwissenschaftlichen Grundlagen-forschung seiner Zeit.



Aber lange vor Galenus, waren in Europa die Druiden/innen die großen Heiler/innen, die aufgrund praktischer Erfahrung sowie außersinnlicher Wahrnehmungsfähigkeit hervorragende Diagnosen erstellt haben. Astrologie und andere 'magische Praktiken' ließen Einblick nehmen in den Weg der Seele. Aus dem Glauben an Wiedergeburt hatte die psychologische Aufarbeitung karmischer Aspekte ihren Platz, darüber hinaus stand eine ganze Palette schamanischer Kenntnisse zur Verfügung. Der Flug des Schamanen in andere Welten oder das 'Besprechen von Geistwesen' war daher kein Akt des Aberglaubens, sondern entsprang dem Wissen um die Verflechtung geistiger und irdischer Ebenen.

Die Alten verstanden Heilung in einem wahrhaft erweiterten Sinne. So war auch im fälschlicherweise als heidnisch verurteilten Ahnenkult ein über Tod und Leben hinausführender Aspekt enthalten, den wir in der 'modernen Psychologie' wieder aufgegriffen haben; den Ahnen begegnet man heute in 'Familienaufstellungen', und auch ein humaner und angemessener Umgang mit unseren Toten ist wieder gefragt.


Heilung hat unter diesem Gesichtspunkt in jedem Falle etwas zu tun mit Vergebung, mit Klärung und Erkenntnis, mit dem 'sich trennen' von negativen Erlebnissen, die sich zwangsläufig auf den verschiedenen Ereignisebenen des irdischen Lebens manifestiert haben.



Selbstverständlich war den Heilern zu allen Zeiten das Energiefeld des Menschen mit den nach Schwingungsbereichen geordneten feinstofflichen Körpern bekannt. Ebenso das System der Chakren und die Zusammenhänge körperlicher, psychischer und energetischer Abläufe, die in der menschlichen Entwicklung eine so große Rolle spielen. Sie kannten sehr genau die Eigenschaften des vitalen Geistes und die Auswirkungen unserer Vorstellungskraft, unserer Gefühle und Gedanken.

Viele dieser Kenntnisse sind in der modernen Bewusstseins- und Gehirnforschung durch Messungen wissenschaftlich nachgewiesen. In diesen Bereich der Forschung fallen gleichermaßen die Ergebnisse über geistige Fernheilung.

Auch durch die Sichtbarmachung von Energiefeldern durch radiästhetische und computergesteuerte Messungen gibt es heute bahnbrechende Erkenntnisse. Insbesondere fällt dabei auf, dass die Energiefelder von Heilern um ein Vielfaches größer sind, als das anderer Menschen, um so mehr überlagern sie das Energiefeld geschwächter oder kranker Personen.


Unser Körper besteht nicht nur aus dem materiellen Körper, sondern ist umgeben von einem fließenden Ätherkörper (Plasma) sowie von feinstofflichen Körpern die zusammen ein unsichtbares Energiefeld darstellen.

Für einige Menschen ist dieses Energiefeld sichtbar oder fühlbar. Aufgrund der spezifischen Schwingung, können Störungen und Dissonanzen erkannt und durch Energiearbeit aufgelöst werden; heilende, befreiende und kräftigende Energie wird übertragen, die Einfluß nimmt auf das harmonische Zusammenwirken der physischen und psychischen Kräfte. Die Schwingung des Energiekörpers wird ausgeglichen und/oder angehoben.

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Hat der Hilfesuchende körperliche Symptome, dann kann der Heiler - vereinfacht ausgedrückt - durch Übertragung heilender Energie eine Störung behandeln und einen notwenigen Ausgleich im Chakren-System bzw. im gesamten Energiefeld herstellen und die Selbstheilungskräfte mobilisieren. Bei psychischen Problemen gehen wir auf Hintergründe und Zusammenhänge des Lebensablaufes, auf mögliche Ursachen, unter Umständen auch aus anderen Leben, ein.

Viele Heiler sind angeschlossen an höhere Dimensionen des Geistes und haben dort ihre Helfer, die Einfluss nehmen, Informationen geben und auch den Heiler in einem ständigen Lernprozess zu erweiterten Erkenntnissen führen. Andere Heiler sind hellfühlig oder hellsichtig. Dadurch haben sie eine ganz natürliche erweiterte und bewusste Wahrnehmungsfähigkeit für Zusammenhänge und Hintergründe, deren sich der leidende Mensch nicht bewusst ist. Das kann sehr hilfreich sein, entbindet aber den von Symptomen oder Krankheit Betroffenen nicht davon, selbst Mut und Lebenswillen, den Willen zur Heilung beizutragen.

Keinesfalls sollten bei körperlichen Krankheiten die Untersuchungs- und Diagnosemöglichkeiten bzw. notwendige Eingriffe oder Behandlungen unserer modernen Medizin außer acht gelassen werden. Das liegt in der Verantwortung eines jeden Kranken. In vielen Fällen wird ein verantwortungsbewusster Heiler darauf bestehen und in manchen klinisch betreuten Fällen lediglich den Heilungsverlauf begleiten.
Darüber hinaus ist zu beachten, dass weder die Schulmedizin noch der spirituelle Heiler jeden Menschen von seiner Krankheit befreien kann. Krankheit ist unter Umständen "ein Weg" oder Schicksal. Und in manchen Fällen kann auch der Mediziner oder Heiler einen Menschen nur dabei begleiten, seine Krankheit oder sein Schicksal anzunehmen.


 


Unser Körper ist Teil eines universellen Körpers,

unser Geist ist Teil eines universellen Geistes.

Unser Körper steht im Brennpunkt unserer Erfahrung als menschliches Wesen. Die tibetische Heiltradition sieht ihn aufgrund der Erkenntnisse des tantrischen Buddhismus nicht so sehr als den möglichen Träger von Krankheiten, sondern vielmehr als das Mittel mit dem das eingeschränkte Bewusstsein überwunden werden kann, das die Wurzel jeder Erkrankung ist.
Der vorurteilsvolle Umgang mit äußeren Erscheinungen begrenzt jedoch unsere Wahrnehmung dieser tieferliegenden Wirklichkeit und hält uns in einer Welt voller Leiden und Unzufriedenheit.

Ein tibetischer Arzt drückte das so aus: "In dem Umstand, dass wir unser Augenmerk zu sehr auf die materielle Erscheinungsform unseres Körpers richten, liegt der Grund, warum wir sein eigentliches Wesen nicht erkennen."
Als Lebewesen erstreben wir alle das Glück und suchen Leid zu vermeiden. Unser Wunsch nach Gesundheit, nach vollkommenem körperlichen und geistigem Wohlgefühl, ist Ausdruck dieses Strebens. Im Zentrum der traditionellen tibetischen Heilkunst steht die Erkenntnis, dass die materielle Welt, einschließlich unseres Körpers, weitestgehend ein Produkt unserer persönlichen Wahrnehmung ist und dass es unser Geist und unser Bewusstsein sind, die unserem Körper den Weg zu Krankheit oder Gesundheit weisen. Die Definition von Krankheit in diesem Sinne lässt uns erkennen, wie unser Körper oft innere, sogar unbewusste, Zustände wiederspiegelt.

Die Rolle des Heilers besteht auch in diesem System darin, den Patienten zu einem größeren Bewusstsein seiner selbst zu führen - über die selbst auferlegte Einschränkung hinaus, durch die Krankheiten begünstigt werden. Die wahre Heilung beginnt letztlich in dem Augenblick, in dem wir in uns jene Wesenhaftigkeit entdecken durch die wir mit den umfassenden Kräften des Universums verbunden sind. Obwohl jeder Mensch ein unabhängiges Individuum zu sein scheint, sind wir doch alle mit jenen höheren Vorbildern des Wissens verbunden, die den ganzen Kosmos steuern.

In unserem Körper, so unterstellt die tibetische Überlieferung, gibt es feinstoffliche Energien, die uns mit allem verknüpfen, was existiert. Auf den Malereien des 'Blauen Beryll' - einem tibetischen Medizinbuch, bestehend aus Tausenden von Darstellungen des menschlichen Körpers in verschiedenen Stadien der Krankheit und Gesundheit - sind auch die äußerst feingliedrigen Energiekanäle abgebildet, die den Ansatz dafür bilden, dass wir unsere Verknüpfung mit dem gesamten Kosmos erkennen können. Die buddhistischen Tantras beschreiben ein Netzwerk aus 72.000 Kanälen, in denen feinstoffliche Energie fließt.

Wenn zwischen den Bestandteilen des menschlichen Organismus und den Kräften des Makrokosmos Harmonie herrscht, dann kann die Weisheit der Natur ungehindert die Körperzellen durchströmen.

 


Doch neben unendlich, vielen Geheimnissen, die wir heute erst wieder neu entdecken, wussten auch die Heiler vergangener Zeiten, dass unser Herzzentrum die Fähigkeit besitzt, alle Eigenschaften des Geistes miteinander zu koordinieren und in bedingungsloser Liebe zum Einsatz zu bringen, um heilende Kräfte zu wecken und auszustrahlen.

Die meisten Menschen glauben, das Herz ist nur zuständig für unsere menschlichen Gefühle, für das was wir Liebe nennen. Diese Ebene kann ein Schlachtfeld sein!

Für uns Menschen ist das Herz-Zentrum die Anbindung an das Göttliche
, das Universelle, es ist der Raum unserer innersten Wahrheit, er birgt unser Gewissen, ...mit dem Herzen können wir mehr begreifen, fühlen und erkennen als durch irgend etwas anderes.

Das wussten schon die alten Ägypter, deshalb haben sie nach der Mumifizierung des Körpers das Herz wieder in seinen Raum zurückgelegt. Das Herz war das Kostbarste, es war mit der ewigen Wahrheit, mit dem Heiligen Scarabäus, dem Symbol der urgöttlichen Essenz der Seele, verbunden.

Im Herzen liegt nicht nur eine erhabene Intelligenz, die das, was unser Verstand weiß, bei weitem übertrifft, sondern auch unsere Fähigkeit des Mitgefühls. Wenn wir diese Fähigkeit entwickeln, kommen wir zu einem erweiterten Verständnis für uns selbst, für andere und für fast alle Situationen unseres Lebens.


Wir können lernen, uns in einem Augenblick in unser Herzzentrum zu versenken, um nicht nur neue Kräfte zu entfesseln, sondern um Ruhe, Übersicht, Weitsicht und Weisheit zu erlangen. Wenn wir neutrale, liebende Kräfte einsetzen, entlasten wir das Energiefeld jeder irdischen Kreatur.

Durch heilende Kräfte wird der Zustand des Ausgleichs und der Ordnung gefördert. In Wirklichkeit wird der Mensch nicht von einem anderen geheilt, sondern ihm werden Anstöße und übertragene Kräfte dafür gegeben, dass er seine eigene Ordnung finden und Heilung vollziehen kann.

Die Frequenz der Liebe, die Absicht und die bedingungslose Annahme eines Bedürftigen, schaffen grundsätzlich einen geschützten Raum und ein Resonanzfeld, in dem Heilung geschehen kann. Auf diese Weise können wir unendlich viel erreichen, im Heilen körperlicher und seelischer Bereiche und im Heilen unserer zwischenmenschlichen Beziehungen.

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Praxis für transpersonale Psychologie - Usch Henze